Lebensdaten
1872 bis 1938
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Bergbeamter
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 127535829 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Beyling, Carl
  • Beyling, C.
  • Beyling, Karl

Orte

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Zitierweise

Beyling, Carl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd127535829.html [16.07.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Ernst (1842–1913), Bauunternehmer;
    M Helen (1847–1925);
    1904 Maria Limper (1883–1905), T des Geheimen Medizinalrats Franz Limper; 2 S.

  • Leben

    B. studierte in Berlin, Heidelberg, Leipzig und Clausthal (1896 erste, 1900 zweite Staatsprüfung). 1902-38 war er Leiter der Berggewerkschaftlichen Versuchsstrecken in Gelsenkirchen und Dortmund-Derne sowie ab 1927 Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der Versuchsgruben-Gesellschaft in Gelsenkirchen. Unter B.s Leitung entwickelte sich die Versuchsstrecke aus bescheidenen Anfängen zu einer Prüfungsstelle für all jene im Bergbau erforderlichen Betriebsmittel, die einer besonderen Herstellung und Ausgestaltung bedürfen, um in Schlagwettern oder Kohlenstaub genügend Sicherheit zu bieten. Seine Versuche bildeten die Grundlage des Schlagwetterschutzes an allen elektrischen Betriebsmitteln und die darauf bezüglichen Vorschriften in der ganzen Welt. Ferner hat B. im ersten Weltkrieg das Sprengen mit flüssiger Luft entwickelt und später erfolgreiche Wege für die Anwendung des Gesteinstaubverfahrens in Kohlengruben gewiesen. Der heutige Stand der Schlagwetter- und Kohlenstaubbekämpfung ist in hohem Maße sein Werk. - Dr.-Ing. e. h. Clausthal 1925,1938 höchste englische Bergbau-Medaille und Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft.

  • Werke

    Sprengstoffe u. Zündmittel mit bes. Berücksichtigung d. Schießarbeit unter Tage, 1936 (mit K. Drekopf).

  • Literatur

    W. Bacmeister, Necrologe aus d. rhein.-westfäl. Industrie-Gebiet. 1937/38, 1940. T. II.

  • Autor/in

    Heinrich Winkelmann
  • Empfohlene Zitierweise

    Winkelmann, Heinrich, "Beyling, Carl" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 207 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd127535829.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA