Lebensdaten
um 1184 oder 1185 bis 1224
Beruf/Funktion
Bischof von Osnabrück ; Heiliger
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 135538041 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Adolf von Tecklenburg
  • Adolf
  • Adolf von Tecklenburg

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Zitierweise

Adolf, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135538041.html [12.12.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Simon, Graf von Tecklenburg (Westfalen) ( 1203);
    M Oda von Altena (Westfalen);
    B Otto, Graf von Tecklenburg ( 1263).

  • Leben

    A. wurde bereits als Knabe Domherr in Köln, dann Zisterzienser in Altenkamp und Ende 1216, wohl unter dem Einfluß der Isenburger Partei, zum Bischof von Osnabrück gewählt. Papst Honorius III. kassierte diese Wahl und befahl am 20.8.1217 eine Neuwahl, die erneut auf A. fiel. Geweiht wurde er am 24.9.1217. Seine Bedeutung für die Entwicklung seines Territoriums wird weit in den Schatten gestellt von seiner kirchlichen, unter dem Einfluß zisterzienserischer Ideen stehenden Reformtätigkeit. Noch zu Lebzeiten wurde A. als Heiliger verehrt. Bischof Franz Wilhelm von Osnabrück erhob 1651 seine Gebeine und betrieb in Rom seine Heiligsprechung.

  • Literatur

    Vita in: AA SS zum 11. 2., II, S. 571 f. u. im Anhang v. B. Beckschäfer, Der hl. A., Bischof v. Osnabrück, 1924;
    F. Philippi, Osnabrücker UB, Bd. 2, 1896, Bd. 4, 1902;
    Gregor Müller, Der hl. A., Bischof v. Osnabrück, in: Cisterzienser Chronik|14, 1902 u. 17, 1905;
    J. Braun, Tracht u. Attribute d. Heiligen in d. dt. Kunst, 1943;
    Dictionnaire d’Histoire et de Géographie Ecclésiastiques I, 1912, Sp. 579;
    LThK;
    Enc. Catt. I, 1949.

  • Autor/in

    Josef Prinz
  • Empfohlene Zitierweise

    Prinz, Josef, "Adolf" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 85-86 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135538041.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA