Lebensdaten
1829 bis 1870
Geburtsort
Kopenhagen
Sterbeort
Dresden
Beruf/Funktion
Versicherungsbeamter ; Schriftsteller
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 101839561 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Karup, Wilhelm
  • Karup, Wilhelm Ignatius
  • Karup, Wilhelm
  • mehr

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Zitierweise

Karup, Wilhelm Ignatius, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd101839561.html [03.07.2020].

CC0

  • Leben

    Karup: Wilhelm K., Literat, geb. am 24. Decbr. 1829 zu Kopenhagen, am 18. April 1870 zu Dresden. Da er der Dürftigkeit seiner Eltern wegen seiner Neigung, zu studiren, nicht folgen konnte, arbeitete er 1845—47 in einer Druckerei. Er wollte dann erst Lehrer, bann Prediger werden, beschäftigte sich aber seit 1849 zu Kopenhagen mit Stundengeben und litterarischen Arbeiten. 1852 machte er mit einem Stipendium, welches ihm der König auf Empfehlung von Hauch und Andersen, die auf seine Gedichte aufmerksam geworden, bewilligt hatte, eine Reise nach England. 1853 trat er zu Kopenhagen zur katholischen Kirche über und veröffentlichte seitdem neben vielen politischen Broschüren und Gedichten auch eine Reihe von specifisch katholischen Schriften, von denen eine 1859 erschienene „Geschichte der katholischen Kirche in Dänemark“ auch ins Französische und Deutsche (1863) übersetzt wurde. Durch seine journalistische Thätigkeit und socialpolitische Vorträge gerieth er in mehrfache Conflicte mit den Behörden. 1863 siedelte er als Beamter der Lebens- und Rentenversicherungsbank Imperiale nach Dresden über und veröffentlichte seitdem eine Reihe von Schriften über Versicherungswesen. Seine Projecte einer Bruderschaft, deren Mitglieder ihr Leben zu Gunsten des Papstes versichern sollten, und einer katholischen Lebensversicherungs- und Ersparnißbank kamen nicht zur Ausführung.

    • Literatur

      Rosenthal, Convertitenbilder, 2. Aufl., 1. Bd. 3. Thl. S. 61—78.

  • Autor/in

    Reusch.
  • Empfohlene Zitierweise

    Reusch, Heinrich, "Karup, Wilhelm Ignatius" in: Allgemeine Deutsche Biographie 15 (1882), S. 434 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd101839561.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA