• Leben

    Job: Johannes J., geb. am 12. October (n. St.) 1664 zu Frankfurt a./M., studirte zu Straßburg die Rechte, hörte aber auch bei Spener theologische Vorlesungen, wurde Lehrer der Grafen Reu zu Plauenß und ließ sich im J. 1692 zu Leipzig nieder. Hier ward er Beamter an der Bank, dann Oberpostsecretär, als welcher er bis zum J. 1711 eine Zeitung redigirte. Im J. 1711 ward er Rathsherr, 1712 Syndikus und 1732 „Baumeister"; er starb am 5. Februar 1736. Außer anderen hat er einige Erbauungsschriften geschrieben und geistliche Lieder gedichtet, von welchen Freylinghausen fünf in den zweiten Theil seines Gesangbuches aufnahm. — Sein Sohn Johann Heinrich J.Job (nicht Johann Friedrich, wie Adelung sagt), geb. am 14. November 1699, am 4. Februar 1762 als Diaconus und Rector zu Glaucha bei Halle.

    • Literatur

      Adelung, Bd. II, Sp. 2288 f. — Koch, Geschichte des Kirchenliedes etc., 3. Aufl., Bd. IV S. 389. — Kirchner, Nachricht von Liederverfassern, S. 23.

  • Autor/in

    l. u.
  • Empfohlene Zitierweise

    l. u., "Job, Johannes" in: Allgemeine Deutsche Biographie 14 (1881), S. 98 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd115528873.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA