Lebensdaten
1759 bis 1830
Beruf/Funktion
Theaterdichter
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 117519901 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Herklots, Karl Alexander
  • Herclots, C.
  • Herklots, C.
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Zitierweise

Herklots, Karl Alexander, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117519901.html [24.10.2018].

CC0

  • Leben

    Herklots: Karl Alexander H., Theaterdichter, geb. am 19. Januar 1759 zu Dulzen bei Eilau in Ostpreußen, am 23. März 1830 zu Berlin. H. hatte Jura studirt und dann als Referendar bei dem Hofgericht zu Königsberg i. Pr. eine Stellung gefunden. 1790 beim Kammergericht in Berlin angestellt, trat er bald in Beziehungen zu dem dortigen Hoftheater, für das er nicht nur eine große Anzahl Prologe u. dgl. Gedichte, sondern auch an 70 Uebersetzungen italienischer und französischer Singspiele etc. (u. A. von Spontini's „Vestalin") geliefert hat. Aber auch eine Reihe eigener Arbeiten danken seiner gewandten Feder ihr Entstehen. Gedruckt davon wurden „Operetten" (1792, enth. „Die böse Frau", „Der Mädchenarzt", „Das Incognito" und „Schwarz und weiß"); das lyrische Drama „Pygmalion" (1794), das Vorspiel „Opfer der Treue" (1793) und das Lustspiel „Der Proceß" (1794); ungedruckt blieben, kamen jedoch am Berliner Hoftheater zur Aufführung, die Lustspiele: „List und Liebe", „Besonnenheit und Liebe" (1803), „Herr Müßling oder wie die Zeit vergeht" (1805); die Schauspiele: „Elternfreude" (1793), Asträa's Wiederkehr" (1814), „Iffland's Denkmal“, „Treue der Erinnerung“ (1815) etc.

  • Autor/in

    Joseph Kürschner.
  • Empfohlene Zitierweise

    Kürschner, Joseph, "Herklots, Karl Alexander" in: Allgemeine Deutsche Biographie 12 (1880), S. 115 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117519901.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA