• Leben

    Haubts: Franz Anton H., geb. am 23. März 1745 zu Lieser an der Mosel, studirte in Trier, wurde hier 1769 Priester, Lehrer am Gymnasium, 1776 Professor der Philosophie und Naturwissenschaften an der Universität, 1780 des canonischen Rechts für die Theologen, 1781 Canonicus an St. Simeon, 1783 Mitglied des Generalvicariats, 1790 erzbischöflicher Fiscal. Im J. 1784 hatte er die Professur mit der der Kirchengeschichte für die Theologen und des canonischen Rechts für die (weltlichen) Juristen vertauscht, nach Erlangung des Doctorats der Theologie (18. Sept. 1788) mit kurfürstlicher Bewilligung neben dem Lehramte das Syndikat des Clerus der obererzstiftischen Landstände übernommen, auf das Lehramt jedoch wegen häufiger Abwesenheit bald Verzicht geleistet; nach der Säcularisation zog er sich nach Minheim a. d. M. zurück. Er schrieb: „De renuntiatione"; „Utrum ecclesia in factis dogmaticis non revelatis infallibilis sit, discussio instituta trium famosorum capitulorum conc. gen. Chalcedonensis"; „Systema primaevum de potestate episcopali eiusque applicatio ad episcopalia quaedam jura in specie punctationibus 1. 2. et 4. congressus Emsani exposita“, 1788.

    • Literatur

      Felder, Gel. Lex. III, 197 ff.

  • Autor/in

    v. Schulte.
  • Empfohlene Zitierweise

    Schulte, von, "Haubts, Franz Anton" in: Allgemeine Deutsche Biographie 11 (1880), S. 43 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100885438.html#adbcontent

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