Lebensdaten
1569 bis 1621 oder 1622
Sterbeort
(Eger?)
Beruf/Funktion
Musiker ; Hoforganist
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118960644 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Haissler, Jakob von
  • Hasler, Jakob von
  • Haßler, Jakob (bis 1595)
  • mehr

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Zitierweise

Haßler, Jakob von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118960644.html [17.10.2018].

CC0

  • Genealogie

    B Hans Leo (s. 1), Caspar (s. 3);
    - Jan. 1597 Leonore Ostermaier ( n. 1632); kinderlos.

  • Leben

    H. wurde wie seine Brüder zuerst vom Vater in der Musik unterrichtet. Kurz nach der Übersiedlung Hans Leos nach Augsburg kam auch H. dorthin, und zwar als Stadtpfeiferlehrling. Sein Lehrer war Hans Jakob Drechsel. 1590 ging er mit einem Stipendium der Stadt Nürnberg zur Erweiterung seiner musikalischen Kenntnisse nach Italien. Nach einjährigem Aufenthalt dort wurde er in Augsburg bei Christoph Fugger Organist. 1597 wurde er Hoforganist bei Graf Eitelfriedrich von Hohenzollern in Hechingen. Er bemühte sich 1601 vergeblich um die durch den Weggang seines Bruders freigewordene Leitung der Augsburger Stadtpfeiferei. 1600 erschienen seine dem Christoph Fugger gewidmeten „Madrigali à 6 voci“ (Nürnberg). 1602 wurde H. durch die Beziehungen Hans Leos zum kaiserlichen Hof in Prag Hoforganist bei Rudolf II. Nach dessen Tod wurde er von Kaiser Matthias wenig beschäftigt. Vergebens versuchte er 1620, Wohnrecht in Augsburg zu erlangen.

  • Werke

    Weitere W Orgelkompp. (Ms. s. DTB IV/2);
    Magnificat octo tonorum 4v. cum Missa 6v. et Ps. 51, 8v., Nürnberg 1601. Ausgg.: Orgelwerke in: Werke Hans Leo Hasler …, Mit beigefügten Stücken v. J. H., hrsg. v. E. v. Werra, = DTB IV/2, 1904.

  • Autor/in

    C. Russell Crosby
  • Empfohlene Zitierweise

    Crosby, C. Russell, "Haßler, Jakob von" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 54 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118960644.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA