Lebensdaten
1851 bis 1914
Geburtsort
Sotteville bei Rouen
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
Eisenbahnbremsen-Konstrukteur
Konfession
reformiert
Normdaten
GND: 137082843 | OGND | VIAF: 81322531
Namensvarianten
  • Hardy, John George
  • Hardy, George
  • Hardy, John George
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Zitierweise

Hardy, George, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd137082843.html [27.09.2020].

CC0

  • Genealogie

    V John (1822–96), aus Newcastle, Leiter d. Hauptwerkstätte d. k. k. priv. Südbahnges. in W. (s. ÖBL);
    M Isabella Phae (1825–90) aus Schottland;
    Wien 1878 Alma (* 1858), T d. Frdr. v. Huze (1818–78), Dr. iur., Prof. an d. oriental. (später Konsular-) Ak. in W., u. d. Natalie v. Wiedenfeld;
    1 S, 1 T.

  • Leben

    Nach einer in Frankreich verlebten Kindheit kam H. 1860 nach Wien, wo er später auch die Technische Hochschule besuchte. Nachdem er einige Jahre bei der Österreichischen Südbahn den praktischen Eisenbahnbetrieb kennengelernt hatte, ging er zur Vakuum-Bremsen-Gesellschaft nach London, die unter anderem die von seinem Vater entwickelte Luftsaugebremse vertrieb. Es gelang ihm, sie in Form der selbsttätigen Einkammer-Luftsaugebremse für automatischen Betrieb umzugestalten und sie damit der Druckluftbremse von Westinghouse ebenbürtig zu machen. Nachdem er sich noch einige Jahre mit der Einführung seiner Bremse bei den Bahnen Österreichs, der britischen Inseln, Spaniens und des Balkans beschäftigt hatte, widmete er sich dem Patentrecht, um dessen Ausgestaltung in Österreich er sich große Verdienste erworben hat. – Die selbsttätige H.bremse hat sich durch Einfachheit, Zuverlässigkeit und gute Regelbarkeit ausgezeichnet. Im europäischen Regelspurnetz mußte sie eines einheitlichen Bremsbetriebs wegen der Druckluftbremse weichen. Jedoch die Bahnen Großbritanniens und der iberischen Halbinsel, die meisten europäischen Schmalspurbahnen und viele überseeische Bahnen verwenden sie heute noch.|

  • Auszeichnungen

    Goldene Medaille d. Weltausstellung Paris.

  • Literatur

    Zs. d. Österr. Ingenieur- u. Architektenver. 66, 1914, S. 248.

  • Autor/in

    Erhard Born
  • Empfohlene Zitierweise

    Born, Erhard, "Hardy, George" in: Neue Deutsche Biographie 7 (1966), S. 671 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137082843.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA