Lebensdaten
1833 bis 1884
Geburtsort
Mannheim
Sterbeort
Mannheim
Beruf/Funktion
Violinist
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 116103752 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Becker, Jean
  • Becker, Hans
  • Beckrà, Jana

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Zitierweise

Becker, Jean, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116103752.html [15.12.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Karl Becker, Handwerker, später Militärmusiker und Tanzkapellenleiter;
    Berta Seib, aus Straßburg;
    S Hugo Becker (s. 1), Hans Becker (1860–1917), Geiger, Professor am Konservatorium in Leipzig;
    T Jeanne (1858–93, 1891 Landgerichtsrat Dr. Oskar Grohé), Pianistin.

  • Leben

    B. wurde von seinem Vater, Hugo Hildebrandt und Aloys Kettenus ausgebildet; er war bis 1865 Konzertmeister am Nationaltheater in Mannheim. Schon vorher durch Konzertreisen bekanntgeworden, erlangte er durch Gründung eines Streichquartettes in Florenz bald internationalen Ruf. Nach Auflösung des Florentiner Quartettes bildete er zusammen mit seinen drei Kindern ein Familienquartett (1886). Seine Hauptverdienste liegen auf dem Gebiet der Kammermusikpflege; als Komponist schrieb er kleine Salonkompositionen.

  • Literatur

    H. Grohé, J. B. z. 100. Geburtstag, in: Mannheimer Gesch.bll., 1933, H. 4 (P); F. Baser, Johannes (Jean) B., Geiger, Erzieher u. Streichquartettführer, in: Bad. Bll. f. Volkskde., Bd. 4: Bad. Köpfe, 1938 (P); K. Stephenson, in: MGG (L).

  • Portraits

    Bronzebüste v. K. F. Moest (Schloßgarten Mannheim);
    Phot., ca. 1880, u. Phot. mit d. Florentiner Quartett (Öffentl. Wiss. Bibl. Berlin, Musikabt.).

  • Autor/in

    Rudolf Elvers
  • Empfohlene Zitierweise

    Elvers, Rudolf, "Becker, Jean" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 712 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116103752.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA