• Leben

    H. trat 1593 in die Rheinische Ordensprovinz ein, dozierte Philosophie und Theologie in Würzburg, leitete als Rektor das Hauptkolleg der Provinz in Mainz (1611–21) sowie anschließend die Kollegien zu Heiligenstadt (1621–24) und Würzburg (bis 1627). Er verfaßte zwei Kontroversschriften gegen Scultetus und Mosanus (Mainz 1622), in denen er die Bilderverehrung verteidigte, die apologetische Schrift „Kleiner Wegweiser zum wahren Glauben“ (Aschaffenburg 1625) und die „Collatio confessionis Augustanae et Concilii Tridentini cum Verbo Dei“ (Würzburg 1627).

  • Literatur

    ADB X;
    Sommervogel IV, S. 19 f.;
    LThK;
    Kosch, Kath. Dtld.

  • Autor/in

    Burkhart Schneider SJ
  • Empfohlene Zitierweise

    Schneider SJ, Burkhart, "Hager, Balthasar" in: Neue Deutsche Biographie 7 (1966), S. 488 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd123434858.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Hager: Balthasar H., geb. 1572 zu Ueberlingen, zu Würzburg a. 1627, gehörte seit seinem 21. Lebensjahre dem Jesuitenorden an, lehrte an verschiedenen Lehranstalten seines Ordens die Humaniora und die Philosophie und leitete sodann die Ordenshäuser in Mainz, Heiligenstadt und Würzburg. Er machte sich als theologischer Controversist bekannt. Hauptschrift: „Collatio Confessionis Augustanae et Concilii Tridentini cum verbo Dei ad illustrem Franconiae nobilitatem“, Würzburg 1627.

  • Autor/in

    Werner.
  • Empfohlene Zitierweise

    Werner, "Hager, Balthasar" in: Allgemeine Deutsche Biographie 10 (1879), S. 352 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd123434858.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA