Lebensdaten
1580 bis 1652
Beruf/Funktion
Dichter
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 100147186 | OGND | VIAF: 10187651
Namensvarianten
  • Griepenkerl, Johann (eigentlich)
  • Gryphiander, Johann
  • Griepenkerl, Johann (eigentlich)
  • mehr

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Gryphiander, Johann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100147186.html [13.04.2021].

CC0

  • Leben

    Gryphiander: Johann G. (eigentlich Griepenkerl), gebürtig aus der Grafschaft Oldenburg, widmete sich anfänglich dem Kaufmannsstande, wandte sich dann dem Studium zu und besuchte die Schule zu Dortmund und die Universitäten Helmstädt und Jena. In Helmstädt schrieb er ein vaterländisches historisches Schauspiel in lateinischer Sprache: „Fridericus Leomachos.“ Von 1612—18 war er professor historiarum et poeseos zu Jena, erhielt hier 1614 den juristischen Doctorgrad und wurde 1618 vom Grafen Anton Günther als Rath und Richter nach Oldenburg berufen, wo er am 15. December 1652 starb. — Seine bekanntesten Schriften sind: „Tractatus de insulis“ (1624) und „De Weichbildis Saxonicis sive Colossis Rulandicis (Rolandssäulen)“, 1625.

    • Literatur

      Oldenb. Kalender von 1786, S. 88. — Halem, Oldenb. Gesch. Bd. II.

  • Autor/in

    Mutzenbecher.
  • Empfohlene Zitierweise

    Mutzenbecher, "Gryphiander, Johann" in: Allgemeine Deutsche Biographie 10 (1879), S. 73 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100147186.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA