• Leben

    Grulich: Martin G., Dr. der Theologie, wurde im J. 1695 zu Loddin unweit Stettin geboren. Er studirte theils zu Wittenberg, theils in Leipzig. Im J. 1718 wurde er zum Pfarrer in Altmittweida bei Rochlitz ernannt, 1731 nach Freiberg befördert, sodann aber 1742 als Oberpfarrer und Superintendent nach Torgau berufen, wo er am 30. November 1772 gestorben ist. Seine Schriften, deren Anzahl über 30 ist, waren theils zu Schulzwecken bestimmt, theils sind sie praktisch erbaulichen Inhalts, z. B. Gebet- und Communionbücher, mitunter liturgischer Natur; einige schlagen in die Wissenschaften der Glaubens- und christlichen Sittenlehre ein. Aber sie sind sämmtlich von keiner nachhaltig bleibenden Bedeutung.

  • Autor/in

    Gotthard , Lechler.
  • Empfohlene Zitierweise

    Lechler, Gotthard, "Grulich, Martin" in: Allgemeine Deutsche Biographie 10 (1879), S. 7 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd139292713.html#adbcontent

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