Lebensdaten
1685 bis 1770
Geburtsort
Toba (Helbedündorf)
Sterbeort
Dornheim (Ilm-Kreis)
Beruf/Funktion
Historiker ; Schriftsteller
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 124607187 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Melissantes (Pseudonym)
  • Gregorius, Johann Gottfried
  • Gregorii, Johann Gottfried
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Gregorii, Johann Gottfried, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124607187.html [14.07.2020].

CC0

  • Leben

    Gregorii: Johann Gottfried G. (oder Gregorius), geb. zu Toba im Fürstenthum Schwarzburg-Sondershausen am 17. Februar 1685, am 4. August 1770 als Pfarrer zu Dornheim bei Arnstadt, — wurde unter dem angenommenen Namen Melissantes bekannt. Er beschäftigte sich sowohl als Candidat der Theologie während seines Hauslehrerlebens, wie auch als Pfarrer zu Siegelbach, Doßdorf (nicht Troßdorf, wie Hesse schreibt) und Dornheim mit dem Studium der Geographie, Geschichte und Alterthumskunde. Seine aus rastlosem Fleiße hervorgegangenen Schriften wurden weithin bekannt und beliebt, obwol viele derselben von dem Fehler der Oberflächlichkeit nicht freigesprochen werden können. Am bekanntesten wurden: „Das jetzt florirende Thüringen“ etc., Erfurt 1711; „Beschreibung einiger Bergschlösser in Thüringen“, Erfurt 1712;|"Jetztlebendes Europa oder genealogische Beschreibung aller jetzt lebenden Durchlauchtigsten Häuser“, Frankfurt 1715—33; „Neu eröffneter Schauplatz denkwürdiger Geschichten berühmter Städte und Schlösser in Deutschland“, Frankfurt 1715; „Geographia novissima generalis, specialis et specialissima, oder eine durch accurate Fragen wohl eingerichtete Welt-, Land- und Städtebeschreibung“, Erfurt 1708; „Histor. Nachricht von Erfurt und Tennstädt“ u. a. m. — Vgl. über ihn: Adelung; Raßmann, Lexicon deutscher pseudonymer Schriftsteller; Ph. H. Külb in Ersch und Gruber's Encyclopädie etc., Sect. 1 Bd. 89; Reichsanzeiger 1795, 14. St.; Hesse, Verz. schwarzburg. Gelehrten u. Künstler, 4. St., Rudolstadt 1808, Schulprogr.; auch Rühlmann's wöchentl. Nachrichten von gelehrten Sachen, Arnst. 1719 u. a.

  • Autor/in

    Anemüller.
  • Empfohlene Zitierweise

    Anemüller, Ernst, "Gregorii, Johann Gottfried" in: Allgemeine Deutsche Biographie 9 (1879), S. 630-631 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd124607187.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA