Lebensdaten
1808 oder 1828 – 1871
Geburtsort
Heidelberg
Beruf/Funktion
Schriftstellerin ; Nachlaßbetreuerin ihres Vaters Joseph von Görres
Konfession
katholisch?
Normdaten
GND: 116729473 | OGND | VIAF: 67224547
Namensvarianten
  • Vespermann, Marie
  • Görres, Marie
  • Vespermann, Marie
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Görres, Marie, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116729473.html [18.04.2024].

CC0

  • Biographie

    Görres: Marie G., die jüngste Tochter des „alten“ G., geboren am 28. Juni 1828 zu Heidelberg; erbte einen fast männlichen Geist, nahm den treuesten Antheil an den Schicksalen und Wanderungen des Vaters, hütete und wahrte nach seinem Tode und dem Ableben ihres Bruders (1852) und ihrer Mutter (1855) die Traditionen des Hauses und der Familie, leitete den geschäftlichen Theil der Histor.-Pol. Blätter, besorgte eine Auswahl aus den „Politischen Schriften ihres Vaters“ (1854—59 in 6 Bänden) und begann die Herausgabe seiner Briefe: I. Bd. „Familienbriefe“, 1858 (II. und III. Bd. „Freundesbriefe“, herausgegeben von Franz Binder, 1874). Festhaltend an den alten, durch den Tod freilich immer mehr gelichteten Freunden ihres Hauses, correspondirte sie mit denselben, insbesondere mit Böhmer. Ihr streitkräftiger Sinn wagte sogar einen Proceß gegen den k. preußischen Fiscus anzustrengen, um Nachbezahlung der ihrem Vater vom J. 1817—27 noch rückständigen Pensionsansprüche, weshalb sie eine eigene Denkschrift (Augsburg 1863) in Druck gehen ließ. Auch sammelte sie den Stoff zu einem aus mustergiltigen Beispielen bestehenden „Lese-Buch für die deutsche Jugend“, welches 1854 und 1859 in zwei Auflagen (aber ohne ihren Namen) erschien. Marie G. starb am 20. Mai 1871.

    • Literatur

      Vgl. die schöne Broschüre: Erinnerung an Marie Görres von Franz Binder, München 1872 (Sep.-Abdruck aus dem 70. Bd. S. 397—419 und 497—524 der Hist.-Pol. Blätt.).

  • Autor/in

    Hyac. Holland.
  • Zitierweise

    Holland, Hyacinth, "Görres, Marie" in: Allgemeine Deutsche Biographie 9 (1879), S. 389 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116729473.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA