Lebensdaten
1822 - 1872
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 136541399 | OGND | VIAF: 80867984
Namensvarianten
  • Gliemann, Philipp Albert

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Gliemann, Philipp Albert, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd136541399.html [11.05.2021].

CC0

  • Leben

    Gliemann: Philipp Albert G., Porträtmaler, geb. 26. Decbr. 1822 zu Wolfenbüttel, 25. April 1872 zu Dresden, war der Sohn eines für die Stobwasser'sche Dosenfabrik in Braunschweig beschäftigten Malers und mußte früh schon letzterem bei der Arbeit an die Hand gehen. Bei seinem energischen Vorwärtsstreben und ungewöhnlichen Talente gelang es ihm endlich im J. 1844 nach Dresden auf die Akademie zu kommen und hier unter J. Hübner seine künstlerische Ausbildung zu vollenden. Durch ein weibliches Bildniß zog er, auf der ersten allgemeinen deutschen und historischen Kunstausstellung zu München 1858 die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf sich. In Dresden war er Jahre lang der gesuchteste Porträtmaler und namentlich auch für den Hof viel beschäftigt. Ein von ihm gemaltes lebensgroßes Bildniß des Königs Johann schmückt die Aula der Universität Leipzig. Kleinere Ausflüge nach Paris und Antwerpen abgerechnet, war er bis zu seinem Tode in Dresden thätig. Ein Bruder Gliemann's war Schauspieler und hat sich als Charakterdarsteller vorteilhaft bekannt gemacht

  • Autor/in

    Clauß.
  • Empfohlene Zitierweise

    Clauß, Carl, "Gliemann, Philipp Albert" in: Allgemeine Deutsche Biographie 9 (1879), S. 236 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd136541399.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA