Lebensdaten
1869 bis 1936
Geburtsort
Ebersberg (Württemberg)
Sterbeort
Ulm
Beruf/Funktion
Kirchenmusiker ; katholischer Theologe
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 130634794 | OGND | VIAF: 18337287
Namensvarianten
  • Bäuerle, Hermann
  • Bäuerle, Hermann
  • Bäuerle, H.

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen im NDB Artikel

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Bäuerle, Hermann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd130634794.html [16.04.2021].

CC0

  • Genealogie

    V Christian Bäuerle, Lehrer;
    M Barbara Frizle;
    Gvv Johann Bäuerle;
    Gmv Christina Kleiner;
    Gvm Georg Frizle;
    Gmm Magdalena König.

  • Leben

    B. studierte 1890-94 in Tübingen katholische Theologie, Philosophie, Philologie und (bei Emil Kaufmann) Musik. 1895 wurde er zum Priester geweiht, besuchte seit 1898 die Kirchenmusikschule Regensburg (F. X. Haberl) und wurde 1899 fürstlicher Thurn und Taxis'scher Hofkaplan. 1901-08 dozierte er Harmonielehre an der Kirchenmusikschule Regensburg, 1906 promovierte er in Leipzig (H. Riemann, W. Wundt) und wurde zum Ehrendomherrn der Kathedrale von Palestrina, 1907 zum päpstlichen Geheimkämmerer ernannt. 1917/18 war er Musikdirektor am Heilig Kreuz Münster in Schwäbisch-Gmünd. 1921 gründete er in Ulm eine Musikschule (1922 Konservatorium), die er bis zu seinem Tode leitete. Durch Neuausgaben von Werken der „klassischen Vokalpolyphonie“ (Palestrina, T. L. da Vittoria, Orlando di Lasso, J. J. Fux u. a.), durch Übertragung des gregorianischen Chorals in eine Reformnotenschrift und durch eigene Kompositionen bemühte sich B. um eine Erneuerung der katholischen Kirchenmusik.

  • Werke

    u. a. Repetitorium d. Harmonielehre, 1902;
    Palestrina muß populärer werden, 1903;
    Musikphilolog. Studie üb. d. „Sieben Bußpsalmen“ d. Orlando di Lasso, Diss. Leipzig 1906;

    Der Vatikan. Choral in Reformnotation mit Beibehaltung d. nota quadrata, 1907;

    Liturgie, Theorie d. röm.-kath. Kultus, 1908;

    Methodik d. Klavier-Unterrichtes u. d. Klavier-Lit., 1928;
    Hrsg.: Bibliothek altklass. Kirchenmusik in moderner Notation, 1903–1907;
    Kompositionen, s. Verz., in: MGG.

  • Literatur

    Riemann;
    A. Weißenbäck, Sacra musica, 1937, S. 26;
    Th. Baker's Biographical Dict. of Musicians, New York 1940, S. 69;
    F. Haberl, in: MGG;
    Moser, 31951.

  • Autor/in

    Helmut Hucke
  • Empfohlene Zitierweise

    Hucke, Helmut, "Bäuerle, Hermann" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 532 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd130634794.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA