Lebensdaten
1847 bis 1887
Beruf/Funktion
pathologischer Anatom ; Arzt
Konfession
jüdischer Bruder
Normdaten
GND: 117537624 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Friedländer, Karl
  • Friedlaender, Carl
  • Friedlaender, Karl
  • mehr

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Zitierweise

Friedländer, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117537624.html [27.06.2019].

CC0

  • Leben

    Friedlaender: Karl F., Arzt und pathologischer Anatom, geboren zu Brieg am 19. November 1847, war seit 1869 Arzt, von 1874—79 Assistent bei v. Recklinghausen in Straßburg, übernahm hierauf die Stellung als pathologischer Prosector am Städtischen Krankenhause Friedrichshain in Berlin, habilitirte sich hier gleichzeitig als Privatdocent, erkrankte jedoch an Lungentuberkulose und starb wenige Monate, nachdem er durch den Professortitel ausgezeichnet worden war, am 13. Mai 1887 in Meran, wohin er sich zur Wiederherstellung seiner Gesundheit begeben hatte. F. begründete 1883 die „Fortschritte der Medicin“, die er bis zu seinem Tode auch herausgab. Außerdem ist F. Verfasser sehr wichtiger anatomischer und pathologischhistologischer Arbeiten, deren Verzeichniß in einer ausführlichen Biographie von Weigert (Fortschritte d. Medicin 1887, S. 321—329) gegeben ist. Am bekanntesten ist F. durch die 1883 erfolgte Publication über die „Mikrokokken der Pneumonie“, sowie durch sein in 2. Auflage erschienenes Werk „Die mikroskopische Technik zum Gebrauch bei pathologisch-anatomischen Untersuchungen“ geworden.

    • Literatur

      Biogr. Lexikon, hrsg. v. A. Hirsch u. E. Gurlt II, 444; VI, 803.

  • Autor/in

    Pagel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pagel, Julius Leopold, "Friedländer, Karl" in: Allgemeine Deutsche Biographie 48 (1904), S. 785 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117537624.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA