• Leben

    Forster: Gedeon F., Archidecan zu Pondorf und Propst zu Vilshofen in Niederbaiern, am 7. Jan. 1675. Von dem Fürstbischofe Albrecht Sigismund mit der Visitation des Bisthums Regensburg betraut, wirkte er in weiten Kreisen für Hebung der durch die lange Kriegszeit verkommenen Sitten. Im J. 1665 widmete er dem neuerwählten Bischofe von Passau, Wenzeslaus von Thun, die freimüthige Schrift: „Pedum episcopale, seu paraenesis de visitatione episcopali“, die wiederholt gedruckt wurde (recusa Ambergae 1672). Von seinen vielen Erbauungsschriften ist bemerkenswerth das Büchlein: „Heilsamer Stachel der Furcht Gottes“, Amberg 1663 und 1672, insofern darin eine Anzahl volksthümlicher Lieder über die letzten Dinge aufgenommen ist.

    • Literatur

      Kobolt, Baierisches Gelehrtenlexikon S. 226 und Nachträge S. 97.

  • Autor/in

    Gg. , Westermayer.
  • Empfohlene Zitierweise

    Westermayer, Georg, "Forster, Gedeon" in: Allgemeine Deutsche Biographie 7 (1878), S. 164 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd122162897.html#adbcontent

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