Aufenstein, Konrad von

Lebensdaten
erwähnt 1293, gestorben 1338
Beruf/Funktion
Marschall von Kärnten ; Landeshauptmann von Kärnten ; Marschall ; Landeshauptmann
Konfession
katholisch?
Normdaten
GND: 135951909 | OGND | VIAF: 80380567
Namensvarianten

  • Aufenstein, Konrad I. von
  • Auffenstein, Konrad von
  • Ownstein, Konrad von
  • Ouwenstein, Konrad von
  • Anfenstein, Konrad von
  • Aufenstein, Konrad von
  • Aufenstein, Konrad I. von
  • Auffenstein, Konrad von
  • Ownstein, Konrad von
  • Ouwenstein, Konrad von
  • Anfenstein, Konrad von
  • Aufenstein, Conrad von
  • Aufenstein, Conrad I. von
  • Auffenstein, Conrad von
  • Ownstein, Conrad von
  • Ouwenstein, Conrad von
  • Anfenstein, Conrad von

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Zitierweise

Aufenstein, Konrad von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135951909.html [10.01.2026].

CC0

  • Aufenstein, Konrad von

    Marschall und Landeshauptmann von Kärnten, 18.11.1338.

  • Genealogie

    Tiroler Adelsgeschlecht, Stammschloß im Navistal bei Matrei;
    V Heinrich von Aufenstein;
    M Adelheid von Starkenberg;
    1) Adelheid von Marling, 2) (vor November 1297) Alisa, T des Kärntner Landeshauptmannes Cholo von Saldenhofen-Seltenheim, Witwe Reinberts von Glanegg, 3) 1309 Diemut, T Hartnids von Pettau;
    T aus 1) Adelheid (⚭ Friedrich Graf von Heunburg);
    S aus 2) Friedrich, Konrad.

  • Biographie

    A. kam 1293 im Gefolge Ottos, des Sohnes Meinhards II. von Görz-Tirol, nach Kärnten und beteiligte sich führend an der Niederwerfung der von Graf Ulrich von Heunburg geleiteten Empörung gegen das Haus Görz. 1293 wurde ihm das Marschallamt, 1294 die Herrschaft Karlsberg verliehen. Seit 1299 als Landeshauptmann bezeugt, übte er im Namen des meist abwesenden Herzog Heinrich die Regierungsgewalt in Kärnten aus und begründete durch Erwerb bedeutender Lehen und Pfandschaften die Macht der Kärntner Linie seines Hauses. Sein hartes Regiment rief jedoch schließlich eine wachsende, von den Habsburgern genährte Opposition hervor. Nachdem bereits eine blutige Fehde mit dem Bistum Bamberg (1334 beigelegt) sein Ansehen erschüttert hatte, anerkannte er 1335 die habsburgische Herrschaft, wurde als Landeshauptmann abgesetzt, behielt jedoch das Marschallamt. Darauf entzog ihm Margarete Maultasch das Stammschloß und die Güter seiner Familie in Tirol, die ihm durch den Tod seines kinderlosen Bruders Heinrich (1334) zugefallen waren. Der gescheiterte Aufstandsversuch seiner Enkel Konrad und Friedrich bereitete auch der Macht der Kärntner Linie ein Ende (1368). A. stiftete das Klarissinnenkloster zu St. Veit.

  • Literatur

    ADB I (unter Auffenstein); E. G. Frhr. v. Pettenegg, Die Herren v. A., in: Jb. d. herald.-geneal. Ver. Adler II, Wien 1875 (unvollst., 2. Teil nur als Sonderdruck erschienen); A. v. Jaksch, Gesch. Kärntens bis 1335 II, Klagenfurt 1929, S. 133 ff., 150-237, 415 (Stammtafel).

  • Autor/in

    Heinrich Appelt
  • Zitierweise

    Appelt, Heinrich, "Aufenstein, Konrad von" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 440 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135951909.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA