Lebensdaten
1827 bis 1914
Geburtsort
Wettingen bei Baden (Schweiz)
Sterbeort
Zürich
Beruf/Funktion
Musiker ; Dirigent ; Komponist
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 136436080 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Attenhofer, Karl
  • Attenhofer, C.
  • Attenhofer, Carl

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Zitierweise

Attenhofer, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd136436080.html [21.09.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Wirtschafter im Kloster Wettingen;
    Gr-N Elsie Attenhofer (s. Munzinger) .

  • Leben

    A. erhielt frühzeitig eine gründliche musikalische Ausbildung, ging dann auf Rat seines Lehrers D. Elster 1857 nach Leipzig (Konservatorium) und wurde ein Jahr später Musiklehrer in Muri im Aargau. Seit 1863 leitete er den Orchesterverein und die Cäciliengesellschaft in St. Gallen. 1866 berief man ihn, der als Dirigent des Eidgenössischen Sängerfestes in Rapperswil Aufsehen erregt hatte, nach Zürich. Dort wirkte er als hochangesehener Lehrer und Dirigent bei verschiedenen Chorgesangvereinen bis zu seinem Tode. Auch als Sänger trat A., besonders in den Jahren 1868–72, hervor; 1896 erhielt er neben Fr. Hegar die 2. Direktorenstelle des Züricher Konservatoriums, 1870 war er bereits Musikdirektor der Universität geworden. Seine Bedeutung liegt in der Leitung und Organisation des schweizerischen, insbesondere des Züricher Gesangwesens.

  • Werke

    Kirchenmusik, Chorwerke, Lieder, Klavierwerke.

  • Literatur

    A. Glück, K. A., Zürich o. J.;
    E. Isler, K. A., ebenda 1915;
    HBLS I, 1921 (P);
    E. Refardt. Hist.-Biograph. Musikerlex. d. Schweiz, 1928 (W);
    Riemann;
    DBJ Überleitungsbd. I (Totenliste 1914, L).

  • Autor/in

    Rudolf Elvers
  • Empfohlene Zitierweise

    Elvers, Rudolf, "Attenhofer, Karl" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 426 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd136436080.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA