Lebensdaten
1418 – 1492
Beruf/Funktion
Graf von Nassau-Saarbrücken-Weilburg ; Adel ; Graf
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 135926122 | OGND | VIAF: 80359224
Namensvarianten
  • Philipp II.

Biografische Lexika/Biogramme

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Aus dem Register von NDB/ADB

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Philipp II., Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135926122.html [03.07.2022].

CC0

  • Biographische Darstellung

    Philipp II., Graf zu Nassau und zu Saarbrücken, Herr zu Weilburg, Sohn des Grafen Philipp I., geb. am 12. März 1418, am 10. März 1492, regierte von 1428—1492. Anfangs stand er mit seinem Bruder Johann unter der Vormundschaft seiner Mutter. Mündig geworden schlossen die Brüder einen Theilungsvertrag (1442), nach welchem P. die rechtsrheinischen Besitzungen, Johann Saarbrücken erhalten, Kirchheim gemeinsam bleiben sollte Durch diese Theilung wurden die beiden Linien Nassau-Weilburg und Nassau-Saarbrücken, welche eine Zeit lang neben einander bestanden, begründet. Anders als sein Vater Philipp I. war P. II. wenig geneigt, sich an allgemeineren Reichsangelegenheiten zu betheiligen, wenn auch sein Name z. B. in der Soester Fehde, in den Kämpfen Friedrichs des Siegreichen von der Pfalz, dessen Rath er war, und in der Mainzer Bischofsfehde, in welcher er für seinen Verwandten, Graf Adolf, Partei nahm, genannt wird. Ja er nahm 1470 seinen ältesten Sohn zum Mitregenten an, um sich ganz der Ruhe hinzugeben; doch dessen Tod rief ihn nochmals zur Regierung (1480), die er aber nur noch zehn Jahre lang führte, um sie dann in die Hände seines Enkels niederzulegen und sich selbst ganz einem beschaulichen Leben zu Mainz zu widmen. Hier starb er nach zwei Jahren.

    • Literatur

      K. Menzel, Geschichte von Nassau etc. II, S. 143—180.

  • Autor/in

    Otto.
  • Zitierweise

    Otto, Friedrich, "Philipp II." in: Allgemeine Deutsche Biographie 26 (1888), S. 12 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135926122.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA