Wilderich
- Lebensdaten
- 1739 – 1810
- Geburtsort
- Mainz
- Sterbeort
- Bruchsal
- Beruf/Funktion
- Bischof von Speyer
- Konfession
- -
- Normdaten
- GND: 122189558 | OGND | VIAF: 15645759
- Namensvarianten
-
- Wilderich von Speyer
- Philipp Franz Wilderich Nepomuk
- Walderdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von (seit 1767)
- Waldersdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von
- Waldersdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von
- Walderdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von
- Walderdorf, Wilderich Graf von
- Waldersdorf, Wilderich Graf von
- Waldersdorff, Wilderich Graf von
- Walderdorff, Wilderich Graf von
- Walderdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von (bis 1767)
- Waldersdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von
- Waldersdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von
- Walderdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von
- Walderdorf, Wilderich Freiherr von
- Waldersdorf, Wilderich Freiherr von
- Waldersdorff, Wilderich Freiherr von
- Walderdorff, Wilderich Freiherr von
- Wilderich
- Wilderich von Speyer
- Philipp Franz Wilderich Nepomuk
- Walderdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von (seit 1767)
- walderdorf, philipp franz wilderich nepomuk graf von
- Waldersdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von
- Waldersdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von
- Walderdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von
- Walderdorf, Wilderich Graf von
- Waldersdorf, Wilderich Graf von
- Waldersdorff, Wilderich Graf von
- Walderdorff, Wilderich Graf von
- Walderdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von (bis 1767)
- walderdorf, philipp franz wilderich nepomuk freiherr von
- Waldersdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von
- Waldersdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von
- Walderdorff, Philipp Franz Wilderich Nepomuk Freiherr von
- Walderdorf, Wilderich Freiherr von
- Waldersdorf, Wilderich Freiherr von
- Waldersdorff, Wilderich Freiherr von
- Walderdorff, Wilderich Freiherr von
- Walderdorf, Wilderich von
- Walderdorff, Wilderich von
- Walderdorf, Philipp Franz Wilderich Nepomuk von
- Walderdorff, Philipp F. von
- Walderdorff, Philipp Franz von
- Philipp Franz, Speyer, Bischof
- Philipp Franz, Speyer, Bischoph
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Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von Walder(s)dorf(f) (Reichsgraf 1767)
| Bischof von Speyer, * 2.3.1739 Mainz, † 21.4.1810 Bruchsal, ⚰Bruchsal, Sankt Peter, Krypta.
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Genealogie
V Lothar Wilhelm Frhr. v. W. (1705–52), mainz. Obrist, S d. Carl Lothar Frhr. v. W. (1656–1722) u. d. Anna Catharina Freiin v. Kesselstatt (1671–1733);
M Maria Anna Philippina (1718–84/86), T d. Johann Philipp Gf. v. Stadion zu Warthausen u. Thannhausen (1652–1742, Reichsgf. 1705/11), trier. Kämmerer, Burgmann zu Friedberg, fuld. Erb|kämmerer, Feldoberst, erwarb 1696 d. Herrschaft Warthausen u. 1706 Thannhausen, mainz. Geh. Rat (s. NDB 25, Fam.art.), u. d. Maria Anna Wambolt v. Umstadt (1687–1764);
Ov Johann Philipp Gf. v. W. (1701–68, Reichsgraf 1767), trier. Gen.vikar, 1756 Ebf. v. Trier, 1763 Bf. v. Worms (s. Gatz II);
Verwandter Wilderich Rr. v. W. (1617–80), 1647–69 Gen.vikar in Mainz, 1669 Bf. v. Wien (s. ADB 14; Gatz II). -
Biographie
W. erhielt bereits 1750 eine Domherrenstelle in Trier, 1755 eine weitere in Speyer. Anschließend studierte er in Salzburg beide Rechte. 1765 wurde er Propst von St. Simeon, ein Jahr später auch von St. Paulin in Trier, 1767 kurtrier. Geheimer Rat. 1777 wurde er zum Priester geweiht. Nachdem W. 1774 vollberechtigter Domkapitular in Trier geworden war, erfolgte rasch seine Wahl zum Domdekan (1776) und zum Dompropst (1781). 1797 wählte das Speyerer Domkapitel W. in Bruchsal zum Fürstbischof von Speyer (päpstl. Bestätigung: 18.12.1797). Am 19.1.1800 folgte in Regensburg die Weihe durch Fürstbf. Joseph Konrad Frhr. v. Schroffenberg.
Die linksrhein. Hälfte des Bistums befand sich damals in franz. Besitz. W. konzentrierte sich auf die Aufrechterhaltung des religiösen Lebens, insbesondere auf die Ausbildung der Priester und auf die Besserung des Schulwesens. Infolge der Neuordnung der kirchlichen Verhältnisse Frankreichs mußte W. 1802 auf den franz. Bistumsteil verzichten. Durch den Reichsdeputationshauptschluß fiel der Rest des Hochstifts an den Markgrafen von Baden, auch W.s geistliche Kompetenzen wurden durch die neue Landesherrschaft beschnitten. 1808 wurde W. zum Apostolischen Vikar für den dem Ghzgt. Baden zugefallenen Teil des Bistums Würzburg ernannt.
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Literatur
|F. X. Remling, Gesch. d. Bischöfe zu Speyer II, 1854, S. 804–30;
K. Andermann, Geistl. Reichsfürst in e. Zeit d. Umbruchs, W. v. W., letzter Fürstbf. v. Speyer, 1797–1802 (1810), in: F. Jürgensmeier (Hg.), Die v. W., Acht Jhh. Wechselbeziehungen zw. Region–Reich–Kirche u. e. rhein. Adelsgeschl., 1998, S. 406–22;
H. Ammerich, Das Bm. Speyer v. d. Römerzeit bis z. Gegenwart, 2011, S. 139–51 (P);
Gatz I (P). -
Porträts
|Ölgem., anon., 19. Jh. (Speyer, Bfl. Ordinariat), Abb. in: Ammerich, Bm. Speyer (s. L), S. 139.
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Autor/in
Hans Ammerich -
Zitierweise
Ammerich, Hans, "Philipp Franz Wilderich Nepomuk Graf von Walder(s)dorf(f) (Reichsgraf 1767)" in: Neue Deutsche Biographie 28 (2024), S. 133-134 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd122189558.html#ndbcontent