Lebensdaten
1796 bis 1845
Geburtsort
Erlangen
Sterbeort
Nürnberg
Beruf/Funktion
Rektor des Alten Gymnasiums in Nürnberg ; Philologe
Konfession
evangelischer Neffe
Normdaten
GND: 116361158 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Fabri, Ernst Wilhelm
  • Fabri, E. W.
  • Fabri, Ernestus G.
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Quellen(nachweise)

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Zitierweise

Fabri, Ernst Wilhelm, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116361158.html [19.11.2018].

CC0

  • Leben

    Fabri: Ernst Wilhelm F., Philolog und Schulmann, geb. am 6. Jan. 1796 in Erlangen, am 19. Novbr. 1845. Sohn des als Geographen bekannten Professors Johann Ernst F., bezog er 1811 noch nicht 16 Jahre alt die Universität Erlangen, um sich der Bergwissenschaft zu widmen, trat aber im vierten Jahre seines akademischen Studiums, weil es ihm an den Mitteln fehlte, sich eine praktische Ausbildung im Bergwesen zu verschaffen, zur Philologie über, für die er durch fleißige Lectüre alter Classiker bestens vorbereitet war. Nach rühmlich bestandener Staatsprüfung fand er bald Verwendung im praktischen Lehrfache, zuerst 1816 als Lehrer an der lateinischen Schule zu Ansbach, 1821 wurde er zum Professor am Gymnasium zu Nürnberg ernannt und nach Roth's Abgang 1843 mit dem Rectorat der Anstalt betraut. Als ein Mann von liebenswürdigem Charakter, tiefem sittlichen Ernste und gründlichen Kenntnissen hinterließ F. ein geachtetes Andenken. Als Schriftsteller machte er sich vortheilhaft bekannt durch die geschätzten Schulausgaben des Sallustius (Nürnberg 1831 f. 2 Bde., 1845 2. Ausg.) und der Bücher 21—24 des Livius (Nürnberg 1837 und 1840). Seine Absicht, in gleicher Weise die ganze dritte Decade des Livius zu bearbeiten, wurde durch sein frühzeitiges Ableben vereitelt.

    • Literatur

      Neuer Nekrolog der Deutschen für 1845, Bd. I. 863 ff.

  • Autor/in

    H.
  • Empfohlene Zitierweise

    H., "Fabri, Ernst Wilhelm" in: Allgemeine Deutsche Biographie 6 (1877), S. 499 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116361158.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA