Lebensdaten
1805 bis 1883
Geburtsort
Zella-Mehlis (Zella Sankt Blasii, Thüringen)
Sterbeort
Radebeul bei Dresden
Beruf/Funktion
Lokomotivbauer
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 135911087 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Ehrhardt, Johann Heinrich
  • Erhardt, Johann Heinrich
  • Ehrhardt, Johann Heinrich

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Zitierweise

Erhardt, Johann Heinrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135911087.html [07.04.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Joh. Ernst (1772–1845), Büchsenschäfter in Zella-Mehlis, S des Anspänners Joh. Caspar in Zella-Mehlis;
    M Marie Dor. (1778-1851), T des Fuhrmanns Joh. Heinr. Graf in Gräfenroda (Thür.);
    N Heinr. s. (1).

  • Leben

    E. war gelernter Büchsenmacher, ging 1831 nach Belgien zu J. Cockerill, dessen erste Lokomotive „Le Beige“ er 1835 montierte. Dann trat er nach Besuch der Gewerbeschule in Düsseldorf bei der Sächsischen Maschinenbau-Compagnie in Chemnitz ein, wo er 1839/40 den Bau der beiden einzigen von dieser Firma gebauten Lokomotiven „Teutonia“ und „Pegasus“ für die Leipzig-Dresdener Eisenbahn leitete. 1843-68 stand er als Obermaschinenmeister in Diensten der Sächsisch-Schlesischen Bahn und der Sächsischen Staatsbahnen und erfand die schwingende Welle der zweiseitigen Bremse (1847) und die transportable E.sche Waage zur Feststellung der Achsdrücke von Fahrzeugen. Er gilt als Altmeister des Eisenbahnwesens und war eng mit G. Stephenson befreundet.

  • Literatur

    Organ f. d. Fortschritte d. Eisenbahnwesens, 1883, S. 197;
    Heinr. Ehrhardt, Hammerschläge, 1922.

  • Autor/in

    Günter Metzeltin
  • Empfohlene Zitierweise

    Metzeltin, Günter, "Erhardt, Johann Heinrich" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 580 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135911087.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA