Lebensdaten
1797 – 1857
Geburtsort
Wildenstein (Crailsheim)
Sterbeort
Nürnberg
Beruf/Funktion
Chemiker
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 116496258 | OGND | VIAF: 37668653
Namensvarianten
  • Engelhart, Johann Friedrich Philipp
  • Engelhart, Johann Friedrich
  • Engelhardt, Johann Friedrich
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Engelhart, Johann Friedrich Philipp, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116496258.html [21.04.2024].

CC0

  • Biographie

    Engelhart: Johann Friedrich Philipp E., Chemiker, geboren am 16. Februar 1797 zu Wildenstein bei Crailsheim in Würtemberg; Dr. phil.; 1829 Professor der Chemie an der Gewerbschule zu Nürnberg; starb am 9. Juni 1857 daselbst. E. hat sich durch drei Leistungen ein bleibendes Gedächtniß erworben. Durch die Lösung einer vom Berliner Gewerbeverein gestellten Preisaufgabe erneuerte er 1828 die alte aber verloren gegangene Kunst, Glas durch Kupferoxydul roth zu färben. Gleichzeitig mit Berzelius erkannte er das abweichende Verhalten der verschiedenen Phosphorsäuren gegen Eiweiß (Poggendorff's Annalen IX. 1827). Endlich übersetzte er Dumas' werthvolles und umfangreiches „Handbuch der Chemie“. Zu erwähnen ist noch seine Schrift „De vera materiae sanguinipurpureum colorem impertinentis natura“, 1825 von der medicinischen Facultät zu Göttingen gekrönt. — Vgl. Voigt, Neuer Nekrolog und Kopp, Entwicklung d. Chemie etc. 442. 561.

  • Autor/in

    Oppenheim.
  • Zitierweise

    Oppenheim, Alphons, "Engelhart, Johann Friedrich Philipp" in: Allgemeine Deutsche Biographie 6 (1877), S. 141 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116496258.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA