Lebensdaten
1853 bis 1930
Geburtsort
Leipzig
Sterbeort
Überlingen/Bodensee
Beruf/Funktion
Anglist
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 116424990 | OGND | VIAF

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen im NDB Artikel

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Einenkel, Eugen, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd116424990.html [23.09.2017].

CC0

  • Genealogie

    V Joh. Herm. Theodor (1816-67?), Gutsbesitzer in Leipzig-Gohlis; M Cäcilie (1814–94), T des Pastors Gotthold Carl Jülich in Heyna b. Schkeuditz; 1896 Ludowika Clementine Antonia (1871–1948), T des Eisenbahnobersekretärs Anton Rießelmann in Münster (Westfalen); 2 T.

  • Leben

    Nach Absolvierung der Thomas-Schule in Leipzig, einem Studium an der dortigen Universität, wo seine Lehrer R. P. Wülcker und M. Trautmann seine anglistischen Interessen weckten, und der Promotion an der Universität Bonn, wohin er Trautmann gefolgt war, habilitierte sich E. 1883 an der Akademie Münster (Westfalen), wurde dort 1892 Extraordinarius und 1904 vorzeitig aus Krankheitsgründen emeritiert. – E.s ureigenstes Forschungsanliegen ist die vor ihm kaum beachtete historische englische Syntax. Auf seine ergiebigen „Streifzüge durch die mittelenglische Syntax“ (1887) folgten zahlreiche Einzelstudien zu historisch-syntaktischen Problemen des Englischen (zumeist erschienen in der Zeitschrift „Anglia“, der E. 1893-1930 als umsichtiger Herausgeber vorstand). In ihnen leistete E. wertvolle Arbeit für seine ständig wachsende „Historische Syntax der englischen Sprache“ (1889, 31916, jeweils in: Pauls Grundriß der germanischen Philologie). Wenn auch manche seiner syntaktischen Auffassungen – vor allem der zu betonte Einfluß des Französischen auf das Englische – starker Modifizierungen bedürfen, so bleibt E. doch das Verdienst, auf diesem Forschungsgebiet die Fundamente gelegt und Dauerhaftes geschaffen zu haben.

  • Werke

    Weitere W Über d. Verfasser einiger neuangelsächs. Schrr., 1881; The Life of Saint Katherine, London 1884.

  • Literatur

    K. D. Bülbring, in: Engl. Stud. 12, 1889, S. 283 ff.; J. Koch, ebd. 51, 1917, S. 407 ff.; B. Fehr, in: Archiv f. neuere Sprachen 136, 1917, S. 307 ff.; V. Langhans, in: Anglia 54, 1930, S. 209-12 (Nachruf). – Qu.: Akten d. Univ.-Kurators u. Univ.-Archivs d. Univ. Münster/W.

  • Portraits

    Phot. im Engl. Seminar d. Univ. Münster/W.

  • Autor

    Karl Schneider
  • Empfohlene Zitierweise

    Schneider, Karl, "Einenkel, Eugen" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 395 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd116424990.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

Artikel noch nicht erschlossen.