• Leben

    Eichmann: Otto Ludwig v. E., Rechtsgelehrter, geb. 10. März 1726 zu Berlin, gest. Ende August 1783 in Duisburg. Nachdem er das Joachimsthal'sche Gymnasium besucht, studirte er 1745—50 in Halle und promovirte 1750. Im folgenden Jahre (1751) als außerordentlicher Professor der Rechte und Beisitzer der Juristenfacultät an die Universität Duisburg berufen, wurde er hier 1752 ordentl. Professor, 1758 Professor primarius, 1769 Director der Universität und Ordinarius der Juristenfacultät mit dem Charakter eines königlich preuß. Geheimenraths. 1776 ging er als Director des Burg- und Landvogteigerichts nach Schievelbein in der Neumark. Aus dieser Stellung verabschiedet, begab er sich 1781 nach Halle, um Vorlesungen an der Universität zu halten. Als er in Folge einer abfälligen Kritik seiner „Sammlung kleiner Abhandlungen“, 1783, keine Zuhörer fand, wandte er sich wieder nach Duisburg, wo er bald darauf starb.

    • Literatur

      Weidlich. Zuverl. Nachrichten VI, 216. Ders., Biogr. Nachrichten I, 148, Nachträge S. 63, Fortgesetzte Nachträge S. 76. Meusel, Lexikon.

  • Autor/in

    Steffenhagen.
  • Empfohlene Zitierweise

    Steffenhagen, "Eichmann, Otto Ludwig von" in: Allgemeine Deutsche Biographie 5 (1877), S. 742 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117497878.html#adbcontent

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