Lebensdaten
1848 bis 1923
Geburtsort
Weyersheim (Unterelsaß)
Sterbeort
Knechtsteden
Beruf/Funktion
katholischer Missionar
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 135607442 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Acker, Amandus

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Acker, Amandus, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135607442.html [19.07.2018].

CC0

  • Leben

    Seit 1875 Spiritaner, wirkte er 19 Jahre in Sansibar, genoß das Vertrauen des Sultans und arbeitete eng mit den europäischen Forschern zusammen. Nach Europa zurückberufen, bemühte er sich um die Wiederzulassung der im Kulturkampf vertriebenen Spiritaner und gründete die Missionshäuser Knechtsteden (1895), Zabern (1900), Neuscheuern (1904), Broich (1905) und Heimbach (1914). Er warb durch volkstümliche Vorträge sowie sein Auftreten auf den Katholikentagen und Missionskongressen für die Mission in Deutschland und Österreich, gleichzeitig aber auch als führendes Mitglied der Kolonialgesellschaft für den Kolonialgedanken. Er war Mitbegründer der „Zeitschrift für Missionswissenschaft“ und langjähriger Vorsitzender der Superiorenkonferenz.

  • Literatur

    P. Büffel, P. A. A., d. Missions- u. Kolonialpionier, 1923 (P);
    LThK.

  • Autor/in

    Lambert Dohmen CSSp
  • Empfohlene Zitierweise

    Dohmen CSSp, Lambert, "Acker, Amandus" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 34-35 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135607442.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA