Lebensdaten
1733 – 1782 oder 1783
Beruf/Funktion
Bürgermeister und Stadtoberrichter von München ; Historiker
Konfession
katholisch?
Normdaten
GND: 116133341 | OGND | VIAF: 17258158
Namensvarianten
  • Bergmann, Michael Adam von
  • Bergmann, Michel Adam von
  • Bergmann, Michael Adam
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Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Bergmann, Michael Adam, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116133341.html [26.02.2024].

CC0

  • Biographie

    Bergmann: Michel Adam v. B., geb. 15. Aug. 1733 zu München, 1783, studirte auf der hohen Schule zu Ingolstadt die Rechtswissenschaft und gewann dort Ickstädt und Lori zu Gönnern und Freunden. Noch als Student verfaßte er die Schrift „De ducum Bojoariae jure regio“, die er, in die Vaterstadt zurückgekehrt, herausgab. Sie erregte namentlich durch die freimüthige Behandlung der Frage, ob den Landesfürsten das jus regium in ecclesiasticis zustehe, großes Aufsehen und rief eine Reihe von Streitschriften pro et contra hervor. Die neugegründete Akademie der Wissenschaften ernannte den Verfasser 1759 zum Mitglied und nicht ohne Schwierigkeiten erlangte er auch eine Anstellung beim Stadtmagistrat. Seit 1762 versah er das Amt eines Stadtoberrichters und seine treffliche Amtsverwaltung bewog die Mitbürger, ihm auch die Bürgermeisterwürde zu übertragen. Trotz dieser ausgebreiteten amtlichen Thätigkeit ließ er sich doch die Mühe nicht verdrießen, auch die Stadtarchive in Ordnung zu bringen und Material zu einem Urkundenbuch zu sammeln, das unter dem Titel „Monumenta civitatensia“ erscheinen sollte. Er starb aber vor der Vollendung der Arbeit am 20. Mai 1783. Das Gesammelte wurde von Stiftsdechant v. Effner unter dem Titel „Beurkundete Geschichte der kurfürstlichen Haupt- und Residenzstadt München“ herausgegeben.

    • Literatur

      Eckartshausen, akad. Rede zum Andenken auf M. v. Bergmann, 1783. Baader, Das gelehrte Baiern, S. 89.

  • Autor/in

    Heigel.
  • Zitierweise

    Heigel, Karl Theodor von, "Bergmann, Michael Adam" in: Allgemeine Deutsche Biographie 2 (1875), S. 395 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116133341.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA