1911 – 2008, Pianist; Musik- und Tanzwissenschaftler; Rektor der Hochschule für Musik

1894 – 1979, Komponist

1914 – 1988, Verlagsleiter; Schriftsteller

1880 - 1945, Deutscher Landespolitiker der DNVP. 1910 kam er in die städtische Verwaltung der damals selbstständigen Stadt Deutsch-Wilmersdorf, wo er ab 1911 zum juristischen Hilfsarbeiter bestellt wurde. 1913 wurde er Magistratsassessor und 1919 als Magistratsrat angestellt. Ab 1920 Stadtrat. Trat 1921 in die DNVP ein und wurde im März 1921 zum ersten Stellvertreter des Bezirksbürgermeisters Karl Augustin des neu gegründeten Bezirks Wilmersdorf ernannt. Von 1924 bis 1936 war er dann selbst Bezirksbürgermeister von Berlin-Wilmersdorf.

1911 - 2008, Deutscher Pianist und Musikwissenschaftler; Redakteur und Musikkritiker; lebte im niederländ. Exil

1913 - 1945, Poln. Photograph; Photograph des Lodzer Ghettos

1908 - 1986,

1929 - 2023, Architektur- und Designhistoriker, Studium Germanistik, Archäologie und Kunstgeschichte in Jena

1933 - 1999, Dietrich Rohde wurde am 29. 5.1933 in Berlin geboren. Er studierte von 1950 bis 1953 an der Fachschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. 1956 setzte er seine Ausbildung an der Westberliner Hochschule für bildende Künste fort. Dort war er anfangs Schüler von Bernhard Heiliger (1915-1995), dem Schöpfer des Max-Planck-Denkmals, auf das im zweiten Teil dieser Darstellung eingegangen wird. Da Dietrich Rohde sich aber in seiner Entwicklung zu sehr eingeengt fühlte, zog es ihn bald zu Richard Scheibe (1879 - 1964), den er als seinen eigentlichen Lehrmeister betrachtete und von dem er später eine Porträtbüste schuf. Dietrich Rohde legte später unter Bezug auf seine Hochschulstudien Wert auf die Bezeichnung „akademischer Bildhauer“. Nach dem Bau der Berliner Mauer wollte Dietrich Rohde seine Studien bei Fritz Cremer (1906-1993) weiterführen. Cremer aber befand ihn für so gut, dass er ihm empfahl, sich selbständig zu machen. Dafür war es in der DDR nötig, Mitglied im Verband bildender Künstler zu werden, dem er von 1962 bis 1990 angehörte. Seine Werke sind vor allem im Land Brandenburg und in Berlin zu finden. Beispielsweise schuf er für den Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde den Bisonstier am Eingang und weitere Tierplastiken, auf der Potsdamer Freundschaftsinsel steht seine Plastik „Harmonie“ und in Werder das Fontanedenkmal mit vier Sockelreliefs; weiterhin findet man in verschiedenen Brandenburger Schulen Plastiken von ihm. Sehr oft arbeitete er mit Bronze als Material, aber auch mit Aluminium, Beton oder Kunstharz. Dietrich Rohde starb am 27.12.1999 in Königs Wusterhausen.

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