Lebensdaten
1706 bis 1775
Geburtsort
Rostock
Sterbeort
Rostock
Beruf/Funktion
Jurist ; geistlicher Dichter
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 121678784 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Taddel, Christian Ludwig
  • Taddel, Christ. Ludov.
  • Taddel, Christian L.
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Zitierweise

Taddel, Christian Ludwig, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd121678784.html [22.01.2020].

CC0

  • Leben

    Taddel: Christian Ludwig T., geboren am 11. April 1706 wahrscheinlich zu Rostock, studirte hier Jurisprudenz und ward am 27. September 1729 Dr. juris; er ward Director der Justizkanzlei und des Consistoriums daselbst und starb am 12. Juni 1775. Als Consistorialdirector hatte er im J. 1764 die Vorlage für ein neues Gesangbuch in Mecklenburg mit zu beurtheilen. Er selbst hatte schon früher fünf eigene geistliche Lieder im neuen Anhange zum Gesangbuche des Ministeriums in Rostock im J. 1744 erscheinen lassen, welche sich durch dichterischen Schwung und reine, kraftvolle Sprache (nach Koch) auszeichnen. Unter diesen ist das verbreitetste das Osterlied „Höllenzwinger, nimm die Palmen“, das sich noch in Mecklenburger Gesangbüchern und mit dem veränderten Anfang „Ueberwinder, nimm die Palmen“ auch im Württemberger Gesangbuche von 1842 und im Hamburger Gesangbuchs von 1842 befindet.

    Koch, Geschichte des Kirchenliedes u. s. f., 3. Aufl., Bd. 5, S. 552. — Bachmann, Geschichte des evangelischen Kirchengesanges in Mecklenburg, Rostock 1881, S. 203, 249 und besonders 337. — Rambach, Anthologie IV, S. 453.

  • Autor/in

    l. u.
  • Empfohlene Zitierweise

    l. u., "Taddel, Christian Ludwig" in: Allgemeine Deutsche Biographie 37 (1894), S. 341 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121678784.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA