Lebensdaten
1812 bis 1882
Geburtsort
Sterzing
Beruf/Funktion
Arzt
Konfession
katholisch?
Normdaten
GND: 12107756X | OGND | VIAF: 15616742
Namensvarianten
  • Wintrich, Anton
  • Wintrich, M. A.
  • Wintrich, M. Anton
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Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Wintrich, Anton, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd12107756X.html [26.11.2020].

CC0

  • Leben

    Wintrich: Anton W., Mediciner, geboren am 5. November 1812 zu Sterzing in Tirol, machte seine Studien in Würzburg und München, wo er 1835 mit der Inauguralabhandlung „Ueber den Rheumatismus cordis mit drei betreffenden Krankengeschichten“ die Doctorwürde erlangte. Nachdem er dann zur weiteren Ausbildung Wien, Paris, London und Kopenhagen besucht hatte, habilitirte er sich 1843 als Docent der medicinischen Klinik in Erlangen, wurde dort Assistent der medicinischen Klinik und später außerordentlicher Professor. W., der am 10. März 1882 an den Folgen eines Herzleidens starb, las über specielle Pathologie und Therapie, Kinderkrankheiten, sowie über physicalische Untersuchungsmethoden. Aus letzterem Gebiete hat er sich durch Empfehlung eines nach ihm benannten Hammers einen Namen gemacht. Er war einer der Ersten in Deutschland, die Auscultation und Percussion am Krankenbett methodisch verwertheten. Sein Hauptwerk sind „Die Krankheiten der Respirationsorgane“ (Erlangen 1854, als Theil des großen Virchow'schen Handbuchs der speciellen Pathologie und Therapie, Bd. V, Abth. 1). Ferner war er Herausgeber von: „Medicinische Neuigkeiten. Ein Intelligenzblatt f. pract. Aerzte“, vom 2. Jahrgang ab bis zu seinem Tode (1852—1882).

    • Literatur

      Biogr. Lex. VI, 301.

  • Autor/in

    Pagel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pagel, Julius Leopold, "Wintrich, Anton" in: Allgemeine Deutsche Biographie 43 (1898), S. 503 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd12107756X.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA