Lebensdaten
1756 bis 1820
Geburtsort
Bayreuth
Sterbeort
Ansbach
Beruf/Funktion
Jurist ; Publizist
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 116479906 | OGND | VIAF: 35209483
Namensvarianten
  • Cella, Johann Jakob
  • Cella, Joannes Jacobus
  • Cella, Johann J.
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Cella, Johann Jakob, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116479906.html [29.09.2020].

CC0

  • Leben

    Cella: Johann Jakob C., bairischer Jurist, von corsischer Abkunft, geb. 27. Februar 1756 zu Baireuth, 30. November 1820 in Ansbach (nicht in Weilburg). Er studirte von 1771 bis 75 in Erlangen und Göttingen, arbeitete dann fast zwei Jahre in Wetzlar bei dem Reichskammergerichts-Assessor v. Bürgel und ließ sich in seiner Vaterstadt als Advocat nieder. 1778 trat er als Secretär in die Dienste des ansbachischen Ministers v. Gemmingen, den er nach Paris begleitete. Auf dessen Empfehlung wurde er 1781 Kastner oder Amtmann in Herrieden und Burgthann mit dem Charakter eines markgräfl. ansbach-baireuthischen Justizraths. 1784 erwarb er von der Juristen-Facultät in Erlangen die Doctorwürde. 1788—96 war er fürstl. nassauischer Regierungs- und Kanzlei-Director in Weilburg, worauf er 1797 von der preußischen Regierung die Stelle eines Kreisdirectors in Schwabach erhielt. Von da ging er 1808 als Kreisrath nach Ansbach, 1810 als Localcommissariats- und Oberadministrations-Rath nach Nürnberg, 1817 als bairischer Regierungsrath wieder nach Ansbach. Als politischer und juristischer Schriftsteller machte er sich bekannt namentlich durch seine „Freymüthigen Aufsätze“, 3 Bändchen, 1784—86 und durch die Monographie „Ueber Verbrechen und Strafe in Unzuchtsfällen“, 1787.

    • Literatur

      Weidlich, Biogr. Nachrichten IV, 29 ff. Joh. Aug. Vocke, Geburts- und Todten-Almanach Ansbachischer Gelehrten I, 163 ff. Fikenscher, Gelehrtes Fürstenthum Baireuth I, 154 ff. XI, 19. 120.

  • Autor/in

    Steffenhagen.
  • Empfohlene Zitierweise

    Steffenhagen, "Cella, Johann Jakob" in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 79 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116479906.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA