Lebensdaten
1818 bis 1899
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Malerin
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 138279519 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Oenicke, Carla Wilhelmine
  • Oenicke, Clara Wilhelmine
  • Oenike, Clara
  • mehr

Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Oenicke, Carla Wilhelmine, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd138279519.html [19.07.2019].

CC0

  • Leben

    Oenicke: Clara Wilhelmine Oe. (Malerin), geboren am 29. Juli 1818 in Berlin, am 9. August 1899 daselbst.

    Sie wurde zuerst von Remy, dann von Karl Begas und Eduard Magnus ausgebildet, arbeitete seit 1840 selbständig und malte namentlich Historienbilder, die bei einer schwunglosen Nüchternheit und philistrosen Conception sicher und correct gezeichnet sind. Dasselbe gilt von ihren Porträts, deren bestes das kräftig modellirte Bildniß des Ministers Stosch ist. Bekannt ist sie besonders durch ihre Lutherbilder geworden. Von diesen und den übrigen Historienbildern seien folgende genannt: „Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen weigert sich, das Interim anzunehmen“ (Museum in Schwerin); „Karls des Großen Versöhnung mit Thassilo von Baiern"; „Leibniz legt der Königin Sophie Charlotte den Plan zur Akademie der Wissenschaften vor"; „Die heilige Elisabeth"; „Luther findet die erste lateinische Bibel"; „Hausandacht Luther's"; „Luther tröstet den kranken Melanchthon“ (Martinsstift zu Erfurt); „Christus als guter Hirte"; „Christus am Oelberg"; „Christus am Kreuz“.

    • Literatur

      Deutscher Nekrolog vom Jahre 1899, Bd. 4, 1900. — Müller, Biographisches Künstlerlexikon, Leipzig 1882.

  • Autor/in

    Franz Vallentin.
  • Empfohlene Zitierweise

    Vallentin, Franz, "Oenicke, Carla Wilhelmine" in: Allgemeine Deutsche Biographie 52 (1906), S. 704 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd138279519.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA