Lebensdaten
634 oder 635 – 657
Beruf/Funktion
fränkischer König in Neustrien und Burgund ; Adel ; König
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 134185307 | OGND | VIAF: 122375867
Namensvarianten
  • Chlodwig II.
  • Chlodwig II., Fränkisches Reich, König
  • Chlodovechus II., Fränkisches Reich, König
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Zitierweise

Chlodwig II., Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd134185307.html [05.10.2022].

CC0

  • Biographie

    Chlodwig II., Sohn Dagoberts und der Nantechilde, wurde im Jahre 633 geboren und noch in demselben Jahre wurde ihm durch feierlichen Eid der austrasischen Großen der künftige ungeschmälerte Besitz von Neustrien und Burgund zugesichert. Austrasien blieb dem älteren Bruder Sigibert. So hatte Dagobert für den jüngeren Sohn gesorgt; schon 638 starb der König und empfahl sterbend sein Weib und seinen Sohn dem Majordomus Arga. Derselbe versah auch sein Amt in Treuen bis zu seinem 640 erfolgten Tode. Sein Nachfolger in Neustrien wurde Erchanbald, zur Wahl eines Majordomus von Burgund berief dagegen Nantechilde die Großen dieses Reiches nach Orleans und dort wurde 641 Flaochat gewählt und durch eine Heirath an das königl. Haus gefesselt. Noch in demselben Jahre starb Nantechilde. Der Friede Burgunds wurde unter Ch. gestört durch die Feindschaft des Flaochat und des Patricius Willebad. Letzterer fiel in einem Kampfe vor Autun, ersterer starb 11 Tage danach, unter Erchanbalds Majordomat verlief Chlodwigs fernere Regierungszeit sriedlich. Als nach Sigiberts im J. 656 erfolgtem Tode der austrasische Majordomus Grimoald den Versuch machte, seinen eigenen Sohn auf den. Thron zu setzen, lockte ihn Ch. nach Paris, ließ ihn dort umbringen und erwarb so den Besitz auch von Austrasien. Im nämlichen Jahre starb auch Ch. in Geistesschwäche. Er hatte die Angelsachsin Balthilde als Gemahlin heimgeführt und hatte von ihr drei Söhne, Chlothar III., Childerich II. und Theoberich III.

  • Autor/in

    Albrecht.
  • Zitierweise

    Albrecht, "Chlodwig II." in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 129-130 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd134185307.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA