Lebensdaten
1520 bis 1571
Geburtsort
Kolmar
Sterbeort
Kolmar
Beruf/Funktion
katholischer Kontroverstheologe ; Prediger
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 124879837 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Buechinger, Michael
  • Buchinger, Michael
  • Buechinger, Michael
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Buchinger, Michael, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124879837.html [29.02.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Gregor, aus alter Kolmarer Familie;
    M Magd. Räser aus Schlettstadt, eine Verwandte Jakob Wimpfelings ( 1528).

  • Leben

    B. studierte in Heidelberg, dann in Freiburg (immatrikuliert 22.1.1538, im September 1539 baccalaureus artium), war 1542 Präbendar am Spital in Molsheim, 1550 Domvikar in Straßburg, um 1564 Pfarrer in Wolxheim, bald nachher Präbendar in Schlettstadt, seit 1569 Prediger an der Spitalkirche in Kolmar. Er verfaßte eine Kirchengeschichte, in der er die päpstliche Autorität und die ununterbrochene Sukzession von Petrus bis auf Paul IV. verteidigte. Seine Art ist unkritisch, eher rhetorisch, appelliert mehr an das Herz als an den Verstand. Auch seine Predigten sind apologetisch. Die Meinung, er gehöre zu den Theologen, die zwischen den Konfessionen vermitteln wollten, ist irrig; er ist streng katholisch.

  • Werke

    De imaginibus, jejunio, Eucharistia, 1543;
    Tyrcinium de sacro myslerio huiusque sanctissima pertractione …, Köln 1554, 1558, Worms 1555;
    Ecclesia, Dillingen 1556 (neu unter d. Tilel Hist. ecclesiastica nova, Mainz 1560, Antwerpen 1588);
    Predigten üb. d. Dekalog, Dillingen 1567;
    Die Evangelien d. Sonntage, Mainz 1570;
    Die Evangelien d. Heiligenfeste, ebenda 1570, 21572, 31574, 41581;
    De Missae sacrificio, Antwerpen 1588.

  • Literatur

    N. Paulus, in: Archiv f. elsäss. Kirchengesch. 5, Straßburg 1930, S. 199-223;
    P. Polman, L'élément hist. dans la controverse réligieuse du XVIe siècle, Diss. Gembloux, 1932, S. 421, 439, 503 f., 510;
    Hurter III, Sp. 94;
    LThK;
    Schottenloher I;
    Dictionnaire d’Histoire et de Géographie Ecclésiastiques X, Sp. 1028;
    Enc. Catt. III.

  • Autor/in

    Wolfgang Müller
  • Empfohlene Zitierweise

    Müller, Wolfgang, "Buchinger, Michael" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 702 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd124879837.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA