Lebensdaten
1600 bis 1664
Geburtsort
Bad Salzuflen
Sterbeort
Frankfurt am Main
Beruf/Funktion
Arzt
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 122430239 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Schröder, Johann
  • Schroder, Johann
  • Schroder, John
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Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Schröder, Johann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd122430239.html [16.10.2019].

CC0

  • Leben

    Schröder: Johann S., Arzt, geboren im J. 1600 zu Salzuffeln in Westfalen, studirte Medicin an verschiedenen deutschen, dänischen, französischen und italienischen Universitäten und nahm nach Erlangung der Doctorwürde eine Stellung als Militärarzt bei dem schwedischen Heere an. Später legte er dieselbe nieder, wählte Frankfurt a. Main zu seinem ständigen Wohnorte, wurde hier Stadtphysicus und war als solcher bis zu seinem am 30. Juni 1664 erfolgten Tode thätig. S. ist Verfasser eines seiner Zeit sehr beliebten, von Boerhaave namentlich geschätzten, in zahlreichen Auflagen und Abdrücken erschienenen Lehrbuchs der Pharmacie u. d. T.: „Pharmacopoeia medico-chymica, sive thesaurus pharmacologicus“ (Ulm 1641, 1649, 1655, 1662, 1705; Lyon 1649, 1665; Frankfurt 1669 etc., nach dem Tode des Verfassers vermehrt und verbessert von Johann Ludwig Witzel, Leyden 1672; Nürnberg 1746; deutsch: Nürnberg 1685). Ferner schrieb S.: „Quercetanus redivivus, hoc est ars medico-dogmatico-hermetica, tribus tomis digesta“ (Frankfurt 1648, 1667, 1679).

    • Literatur

      Vgl. Biogr. Lexikon etc., herausgegeben von A. Hirsch V, 284. — Éloy, Dict. hist. IV, 225. — Poggendorff, Biogr.-litterar. Handwörterb. II, 843.

  • Autor/in

    Pagel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pagel, Julius Leopold, "Schröder, Johann" in: Allgemeine Deutsche Biographie 32 (1891), S. 518 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd122430239.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA