• Leben

    Strack: Karl St., Arzt, geboren in Mainz am 17. Februar 1722 und in Aschaffenburg als kurfürstlicher Hof- und Regierungsrath am 10. October|1805 verstorben, studirte außer in seiner Vaterstadt noch in Paris, Berlin und Erfurt. Am letztgenannten Orte promovirte er 1747 mit der Abhandlung: „De mechanismo, effectu, usu respirationis sanae“, ließ sich darauf in Mainz als Arzt nieder, wurde 1754 Professor der Chirurgie, 1763 der Physiologie und Pathologie, 1782 der Chemie, erhielt 1784 den obengenannten Titel und siedelte bei Verlegung der Mainzer Universität nach Aschaffenburg hierher über, wo er bis an sein Lebensende verblieb. St. war auch schriftstellerisch in hervorragendem Maaße thätig. Zahlreiche Dissertationen, akademische Gelegenheitsreden, größere und kleinere, selbständige und Journalabhandlungen rühren von ihm her, deren Verzeichniß sich in dem untengenannten Buche, bezw. den dort angegebenen Quellen findet.

    • Literatur

      Biogr. Lexikon hervorr. Aerzte etc. V. 556.

  • Autor/in

    Pagel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pagel, Julius Leopold, "Strack, Karl" in: Allgemeine Deutsche Biographie 36 (1893), S. 485-486 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121610403.html#adbcontent

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