Lebensdaten
1845 bis 1900
Geburtsort
Gießen
Sterbeort
Dresden
Beruf/Funktion
Journalist ; Schriftsteller
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 119131285 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Eckstein, Friedrich Ludwig Adolf Ernst
  • Eckstein, Ernst
  • Eckstein, Friedrich Ludwig Adolf Ernst
  • mehr

Porträt(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Eckstein, Ernst, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119131285.html [19.04.2019].

CC0

  • Genealogie

    Aus alter Gießener Fam.;
    V Franz (1817–81), Dr. iur., Hofgerichtsrat, S des Regierungsrats Gottfr.;
    M Auguste (1819–57), T des Hofgerichtsadvokaten Dr. iur. h. c. Ludw. Welcker u. der Henriette Schmidtborn aus Pfarrersfamilie; Großonkel mütterlicherseits Gottlieb Welcker ( 1868), Archäologe u. Philol., Carl Theodor Welcker ( 1869), Jurist u. Politiker;
    Vt Karl s. (2);
    Gießen 1873 Elis. Bolle (* 1856) aus Düsseldorf.

  • Leben

    Nach der Promotion (Marburg 1866) reiste E. mehrere Jahre in West- und Südeuropa als freier Berichterstatter. Später lebte er in Leipzig und Dresden. Seine Feuilletons veröffentlichte er zuerst unter dem Titel „Pariser Silhouetten“ (Paris 1873). Zahlreiche Skizzen-Bände folgten. Hier lag seine eigentliche Begabung. Bemerkenswert bleiben seine „Beiträge zur Geschichte des Feuilletons“ (2 Bände 1876). Neben zeitgenössischen Wiener Ansätzen sind sie das erste zusammenfassende Buch über diese Gattung. Daneben war er ein überaus fruchtbarer Autor vorwiegend humoristischer Werke. „Der Besuch im Karzer“ (1875) erreichte bis 1890 85 Auflagen. Als Herausgeber der „Deutschen Dichterhalle“ (1874–82) übte er fördernden Einfluß auf die deutsche Literatur aus.

  • Werke

    Weitere W Ausgew. Romane, 6 Bde., 1910;
    s. auch Brümmer u. Kosch, Lit.-Lex.Hrsg.: Der Schalk, 1879-82.

  • Literatur

    E. Meunier u. H. Jessen, Das dt. Feuilleton, e. Btr. z. Zeitungskde., Reihe: Ztg. u. Zeit II, 1931; E. Dovifat, Feuilleton, in: Hdb. d. Ztg.wiss. I, 1940, Sp. 976-1010;
    W. Haacke, Hdb. d. Feuilletons, 3 Bde., 1951-53; H. A. Lier, in: BJ V, S. 327-29 (W, L).

  • Autor/in

    Wilmont Haacke
  • Empfohlene Zitierweise

    Haacke, Wilmont, "Eckstein, Ernst" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 304 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119131285.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA