Lebensdaten
1567 bis 1626
Sterbeort
Meersburg
Beruf/Funktion
Bischof von Konstanz
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 118703498 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Fugger, Jakob
  • Fugger, Jakob Graf
  • Jakob Graf Fugger
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Zitierweise

Jakob, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118703498.html [13.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Johannes s. (5).

  • Leben

    F. studierte in Ingolstadt, Italien (vor allem Rom) und seit 1590 in Alkale (Spanien). In Konstanz und Regensburg wurde er Kanoniker (1592 Priesterweihe), Dompropst in Konstanz, 1599/1600 nach dem Tode des Kardinals Andreas Administrator des Bistums und 1604 Nachfolger des Bischofs Johann Georg von Hallwein. Trotz der durch seine geschickten Verwaltungsmaßnahmen erzielten Steigerung der bischöflichen Einnahmen und eines jährlichen Deputats des Hauses Fugger gelang es ihm nicht, die große Schuldenlast des Bistums zu tilgen, wie vielleicht viele bei seiner Wahl erhofft hatten. Bedeutsam wurde sein Pontifikat dadurch, daß er, ein eifriges Mitglied der Liga, durch ständige, in seinem Auftrage durchgeführte Visitationen, die Diözesansynode 1609 und die Förderung der Jesuiten und Kapuziner (Niederlassung in Konstanz) die katholische Lehre in der Diözese festigte, vor allem aber dadurch, daß er die Beziehungen zu den zur Diözese Konstanz gehörenden katholischen Kantonen der Schweiz durch die Errichtung eines Kommissariats in Luzern klärte und die ständigen Zwistigkeiten zwischen der Abtei Sankt Gallen und dem Bistum durch kluges Verhandeln beseitigte und somit diese Gebiete dem Bistum erhielt.

  • Literatur

    L. Holl, Fürstbischof J. F. v. Konstanz, 1898 (P).

  • Autor/in

    Hans Jürgen Rieckenberg
  • Empfohlene Zitierweise

    Rieckenberg, Hans Jürgen, "Jakob" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 719 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118703498.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA