Lebensdaten
erwähnt 882, gestorben um 900
Beruf/Funktion
Mönch zu Herrieden
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 118634917 | OGND | VIAF: 18015433
Namensvarianten
  • Wolfhard
  • Wolfhardus, Hasenrietanus
  • Guolfardus, Hasenrietanus
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Orte

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Zitierweise

Wolfhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118634917.html [01.10.2022].

CC0

  • Biographie

    Wolfhard, Priester und Mönch im Kloster Herrieden bei Ansbach, verfaßte auf Veranlassung des Bischofs Erchenbald von Eichstätt (882—912) um 895 eine Lebensbeschreibung der h. Walburgis, der Schwester des h. Willibald und Aebtissin von Heidenheim, von welcher er nur sehr wenig wußte, desto mehr großentheils sehr abgeschmackte Wundergeschichten aus Monheim, wohin der Bischof 893 Reliquien abgegeben hatte, alles in der schwülstigen gesuchten Ausdrucksweise, welche damals für schön galt; für Sittengeschichte ist das Werk nicht unergiebig. Sehr verdient machte sich W. um den Klerus seiner Zeit, indem er auf Antrieb desselben Bischofs in einer großen Compilation für jeden Tag im Jahr die Legenden der betreffenden Heiligen zusammenstellte, wodurch bei dem immer zunehmenden Heiligencult ein dringendes Bedürfniß befriedigt wurde.

    • Literatur

      Holder-Egger: Ex Wolfhardi Haserensis Miraculis S. Waldburgis Monheimensibus. Mon. Germ. SS. XV, 535—555, mit den in d. Vorr. zusammengestellten Nachrichten.

  • Autor/in

    Wattenbach.
  • Zitierweise

    Wattenbach, Wilhelm, "Wolfhard" in: Allgemeine Deutsche Biographie 44 (1898), S. 127 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118634917.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA