Lebensdaten
1858 bis 1940
Geburtsort
Breslau
Sterbeort
Gersfeld (Rhön)
Beruf/Funktion
Eisenbahnfachmann
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 117649090 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Cauer, Wilhelm Eduard Ludwig
  • Cauer, Wilhelm
  • Cauer, Wilhelm Eduard Ludwig
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der NDB Genealogie
Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Cauer, Wilhelm, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117649090.html [19.04.2019].

CC0

  • Genealogie

    B Paul s. (2);
    1) Berlin 1886 Marie (1863–1928), 2) Magd. (1861–1939), beide T des Adolf Koch, Prof. in Schulpforta, u. der Karoline Schroeder;
    2 S, 5 T, u. a. Wilh. s. (4).

  • Leben

    Nach in Breslau, Potsdam, Hamm (Westfalen) und Danzig verlebten Jugendjahren studierte C. 1876-80 Bauingenieur-Wissenschaften an der TH Berlin. 1885 legte er die 2. Staatsprüfung ab (Schinkelpreis 1884). Im Dienste der preußischen Eisenbahnverwaltung wirkte er 1888-98 an der Umgestaltung der Altonaer Bahnanlagen mit und kam, 1897 zum Eisenbahn-Bau- und Betriebsinspektor ernannt, 1899 ins Preußische Ministerium der öffentlichen Arbeiten, wo er hauptamtlich bis 1903 und im Nebenamt noch bis 1908 beschäftigt war. Schon vorher zum Dr.-Ingenieur promoviert, habilitierte er sich 1898 an der TH Berlin und wurde 1903 auf den dort neu errichteten Lehrstuhl für Eisenbahnwesen berufen, wo er als Lehrer, Forscher und Planer sowie schriftstellerisch noch über seine Emeritierung (1926) hinaus besonders in der Bahn- und Bahnhofsgestaltung sowie im Sicherungswesen Bedeutendes geleistet hat. Sein Signal für doppelte Kreuzungsweichen wurde allgemein eingeführt. Später hat er sich hauptsächlich noch mit Fragen der Rangiertechnik befaßt. Als Gutachter wurde er unter anderem zu den Planungen der Eisenbahn- und Hafenanlagen in Memel, Stettin, Oslo, Saloniki und Athen, der Bahnanlagen in Köln und Zürich, sowie der Gestaltung der Berliner U-Bahnhöfe herangezogen. - Dr.-Ingenieur Ehren halber der TH Darmstadt (1920), ordentliches Mitglied der Akademie des Bauwesens (1923).

  • Werke

    Betrieb u. Verkehr d. Preuß. Staatsbahnen, 2 Bde., 1897-1903;
    Massengüterbahnen, 1909 (mit W. Rathenau);
    Personenbahnhöfe, 1912, 21926;
    Eisenbahnausrüstung d. Häfen, 1921;
    Sicherungsanlagen im Eisenbahnbetrieb, 1922;
    Mitarb. an mehreren Sammelwerken;
    zahlr. Aufsätze in Eisenbahnfachzss.;
    Verz. in: Kürschner, Gel-Kal., 1931.

  • Literatur

    Ztg. d. Ver. Dt. Eisenbahnverwaltungen 68, 1928, S. 157 ff. (P);
    Organ f. d. Fortschritte d. Eisenbahnwesens 65, 1928, S. 93 f. (P);
    Pioniere d. dt. Eisenbahntechnik, in: Verkehrstechn. Woche 29, 1935, S. 638.

  • Portraits

    Bronzebüste v. Emil Cauer, 1925 (Fam.besitz).

  • Autor/in

    Erwin Massute
  • Empfohlene Zitierweise

    Massute, Erwin, "Cauer, Wilhelm" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 179 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117649090.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA