Lebensdaten
1728 bis 1812
Geburtsort
Wolfenbüttel
Sterbeort
Braunschweig
Beruf/Funktion
Mineraloge ; herzoglicher braunschweigischer Leibarzt
Konfession
lutherischer Vater
Normdaten
GND: 116741538 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Brückmann, Urban Friedrich Benedict
  • Brückmann, Urban Friedrich Benedikt
  • Brückmann, Urban Friedrich Benedict
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Brückmann, Urban Friedrich Benedikt, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116741538.html [18.10.2019].

CC0

  • Leben

    Brückmann: Urban Friedr. Benedict B., geb. zu Wolfenbüttel 23. April 1728, zu Braunschweig 20. Juni 1812. ältester Sohn des als Schriftsteller gleichfalls bekannten, vielseitigen Gelehrten Franz Ernst B., dessen zahlreiche Werke Adelung im Gelehrten-Lexikon aufführt, war Doctor der Arzneiwissenschaft, Professor am anatomisch-chirurgischen Collegium, Hofrath und Leibmedicus in Braunschweig. Unter seinen bei Meusel aufgeführten Schriften sind besonders bemerkenswerth die, welche über die Edelsteine handeln, als deren bedeutendster Kenner B. bei seinen Zeitgenossen unbestritten galt. Auf Brückmann's Autorität stützte Lessing in den antiquarischen Briefen seine Behauptungen über die Edelsteine, wie B. seinen Freund Lessing wiederum in mehreren Schriften, z. B. „Ueber den Sarder, Onyx und Sardonyx“, (1801. Nachtrag dazu 1804), gegen die Angriffe vertrat, welche v. Köhler gegen 26. 48 und 50 der antiquarischen Briefe gerichtet hatte. Auch Lessing's Collectaneen zur Litteratur hat B. mit wesentlichen Erläuterungen bereichert. Sein Porträt ist mehrfach in Kupfer gestochen, am besten nach J. F. Eich von Chodowiecki 1776. Ueber seine bedeutende Sammlung von Edelsteinen vgl. Morgenblatt 1813, N. 24. 25. Seine in einem Zeitraum von mehr als 60 Jahren mit eben so großer Sachkenntniß als Mühe und unter großem Kostenaufwande zusammengebrachte Mineralien-Sammlung war eine der vollständigsten, welche je existirt haben. Der gedruckte Katalog derselben umfaßte 432 S. gr. 8.

    • Literatur

      Baldinger's Biographien jetzt lebender Aerzte. Braunschw. Magazin, 1868. N. 31. S. 306.

  • Autor/in

    Spehr.
  • Empfohlene Zitierweise

    Spehr, Ludwig Ferdinand, "Brückmann, Urban Friedrich Benedikt" in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 398 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116741538.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA