Lebensdaten
1819 - 1897
Geburtsort
Horb am Neckar
Beruf/Funktion
katholischer Kirchenhistoriker ; Katholischer Theologe ; Kirchenhistoriker
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 11652233X | OGND | VIAF: 40132055
Namensvarianten
  • Brischar, Johann Nepomuk
  • Brischar, J. N.
  • Brischar, Johann N.
  • mehr

Quellen(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Brischar, Johann Nepomuk, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11652233X.html [07.12.2021].

CC0

  • Leben

    Brischar: Johann Nepomuk B., Dr. theol. et phil., katholischer Kirchenhistoriker, geboren zu Horb in Württemberg am 22. August 1819, am 11. April 1897. Nachdem er seine theologischen Studien an der Universität Tübingen mit Auszeichnung vollendet und die Priesterweihe erhalten hatte, machte er 1845—46 eine wissenschaftliche Reise nach Norddeutschland, Oesterreich, Italien und Frankreich, um hierauf eine Repetentenstelle am Tübinger Wilhelmsstift, dem Institut für die katholischen Theologiestudirenden Württembergs, anzutreten, in welcher Stellung er geschichtliche Vorlesungen hielt. 1851 übernahm er die Redaction der „Wiener Litteraturzeitung“, legte sie aber schon 1853 nieder und wurde Pfarrer in dem Dorfe Bühl zwischen Rottenburg und Tübingen, wo er, mehr und mehr zum stillen Einsiedler geworden, der Seelsorge und wissenschaftlicher Arbeit lebte, bis der Tod am 11. April 1897 den müden Greis erlöste.

    • Literatur

      Außer zahlreichen, vorwiegend geschichtlichen Artikeln in der Tübinger „Theologischen Quartalschrift" und im Freiburger „Kirchenlexikon“ gab er heraus: „Beurtheilung der Kontroversen Sarpi's und Pallavicini's in der Geschichte des Trienter Konzils“. Gekrönte Preisschrift (Tübingen 1844); Fortsetzung der eine neue Aera für die katholische Kirchengeschichtschreibung einleitenden Stolberg-Kerz’schen Geschichte der Religion Jesu Christi, Bd. 46 bis 53 (bis zum Jahre 1245), Mainz (bezw. Wien) 1850/64; „Die katholischen Kanzelredner Deutschlands seit den letzten Jahrhunderten“ (5 Bände, Schaffhausen 1866/71); „Innocenz III. und seine Zeit“ (Freiburg 1883).

  • Autor/in

    Hugo Koch.
  • Empfohlene Zitierweise

    Koch, Hugo, "Brischar, Johann Nepomuk" in: Allgemeine Deutsche Biographie 47 (1903), S. 259 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11652233X.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA