Lebensdaten
1796 bis 1869
Geburtsort
Wilfersdorf
Beruf/Funktion
Sänger
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 116393661 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Haizinger, Anton
  • Haitzinger, A.
  • Haitzinger, Anton
  • mehr

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Haizinger, Anton, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116393661.html [09.12.2019].

CC0

  • Leben

    Haizinger: Anton H., berühmter Tenorist, geboren 1796 zu Wilfersdorf im Erzherzogthume Niederösterreich, starb am 31. December 1869 zu Karlsruhe. Die außerordentlichen Stimmmittel Haizinger's, die ihm im Inland wie im Ausland die größte Anerkennung verschafften, treten schon in seinen Kinderjahren so stark hervor, daß ihn sein Vater, der Schulmeister und sein erster Lehrer in Gesang und Klavierspiel war, bei Kirchenfesten als Sängerknabe verwandte. In Korneuburg bereitete er sich später zur pädagogischen Laufbahn vor, wurde erst Lehramtscandidat bei seinem Vater, dann Lehrer in Wien, dabei von Volkert im Generalbaß, von Mozatti im Gesang unterrichtet. Der Graf Palffy, der Haizinger's Stimme in mehreren Concerten bewundert hatte, bewog ihn 1821 zum Theater an der Wien überzutreten. Glänzender Erfolg in Wien, wie auf den zunächst unternommenen Gastspielreisen nach Prag, Preßburg, Frankfurt a. M., Stuttgart, Mannheim u. a. O. rechtfertigte diesen Schritt. 1826 trat H. in ein Engagement des Karlsruher Hoftheaters, ehelichte die bekannte Schauspielerin Amalie Neumann geb. Morstedt (5. Januar 1829), gastirte 1828 im Königstädter Theater zu Berlin, dann in Hamburg und von 1828—1830 auch in Paris, 1831—32 in London, 1835 in Petersburg, überall als einer der begabtesten Vertreter deutscher Sangeskunst gepriesen. Seine trefflich geschulte, wohlklingende Stimme war groß von Umfang und kräftig, voll Feuer und Leidenschaft sein Vortrag, besonders geeignet für den italienischen Gesang, in dem er unwiderstehlich wirkte. Seine Darstellung bezeichnen Zeitgenossen als mangelhaft. 1850 wurde er pensionirt.

  • Autor/in

    Joseph , Kürschner.
  • Empfohlene Zitierweise

    Kürschner, Joseph, "Haizinger, Anton" in: Allgemeine Deutsche Biographie 10 (1879), S. 394 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116393661.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA