Lebensdaten
1818 bis 1889
Geburtsort
Imgenbroich
Sterbeort
Düsseldorf
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 116225912 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Böttcher, Christian Eduard
  • Boettcher, C. E.
  • Böttcher, Christian
  • mehr

Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Böttcher, Christian Eduard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116225912.html [19.07.2019].

CC0

  • Leben

    Böttcher: Christian Eduard B., Genremaler, geboren am 9. December 1818 in Ingenbroich (Regierungsbez. Aachen). Auf der Kunstschule in Stuttgart zum Lithographen ausgebildet, ging er später zur Malerei über und besuchte dann die Akademie in Düsseldorf. Hier war er von 1844—49 in der Meisterclasse als Schüler von Th. Hildebrand und W. Schadow. Nach einigem Herumtasten fand er seinen richtigen Beruf als er begann, in gemüthvoller Weise das heitere Volksleben am Rhein zu schildern. Durch bedeutenden Erfolg ermuntert und gehoben entstanden nun unter seiner Hand eine Reihe von Bildern, die durch Kupferstichvervielfältigungen sehr populär geworden sind. Sie preisen in poetisch humorvoller Weise den oftbesungenen romantischen Zauber des Rheins, sein Leben und Treiben so wie auch seine landschaftliche Schönheit. Als die bekanntesten sind zu nennen: „Abend am Rhein“ (mit Porträtfiguren Düsseldorfer Künstler), „Sommernacht am Rhein“ (1862, Museum in Köln), „Abend im Schwarzwald“ (Museum in Leipzig), „Rheinische Dorfjugend“ (1863), „Marktbrunnen in einer rheinischen Stadt, Motiv aus Bingen“ (1870), „Sonntag am Rhein“ (1875), „Rheinfahrt an der Lorelei“ (1880). In der Zwischenzeit malte er auch manche Porträts; 1872 wurde er zum Professor ernannt. Er starb am 15. Juni 1889 in Düsseldorf.

  • Autor/in

    E. Daelen.
  • Empfohlene Zitierweise

    Daelen, Eduard, "Böttcher, Christian Eduard" in: Allgemeine Deutsche Biographie 47 (1903), S. 142 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116225912.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA