Lebensdaten
1628 bis 1675
Geburtsort
Freiberg
Sterbeort
Dresden
Beruf/Funktion
Maler
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 11583852X | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Finck, Johann
  • Fincke, Johann
  • Fink, Johann
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Orte

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Zitierweise

Fink, Johann, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11583852X.html [22.09.2019].

CC0

  • Leben

    F.s Ausbildung erfolgte vermutlich in einer heimischen Werkstatt. Um 1648 wurde er Meister in Freiberg und reiste wohl anschließend nach Italien (Neapel). Seit 1658 in Dresden, stand er zunächst in Diensten des Hofmarschalls Freiherr von Rechenberg, wurde 1659 kurfürstlicher Hofmaler und 1663 „Contrafactur-|und Oberhofmaler“. Sein Hauptwerk, das Deckenbild (Himmelfahrt Christi) der Schloßkapelle in Moritzburg (1668), ist bedeutsam als erster Versuch, die illusionistische Malerei des italienischen Hochbarock in Sachsen einzubürgern. Konventioneller und mehr von der holländischen Malerei beeinflußt, erscheint F. in seinen Porträts.

  • Werke

    Weitere W u. a. Olbernhau, Kirche, Altarbild (Abendmahl Christi, nach Dürer B 5, darunter d. Austeilung d. Abendmahls an Personen in Zeittracht), 1648;
    Bildnis d. Berghauptmanns G. F. v. Schönberg, 1649 (Freiberg, Bergamt);
    Doppelbildnis d. Kf. Frdr. Wilh. v. Brandenburg u. Joh. Gg. II. v. Sachsen, um 1665 (nicht gesichert, Dresden, Hist. Mus.);
    Altarbild (Christus am Kreuz u. Maria u. Johannes), 1670 (Dippoldiswalde, Stadtkirche);
    Bildnis Kf. Joh. Gg. II., vor 1675 (Dresden, Hist. Mus.);
    mehrere Historienbilder u. Bildnisse sind durch literar. Oberlieferung u. Stiche bekannt.

  • Literatur

    ThB.

  • Portraits

    Selbstbildnis, gestochen v. J. Bensheimer nach Zeichnung v. J. G. Nohr (Dresden, Graph.Slg.).

  • Autor/in

    Walter Hentschel
  • Empfohlene Zitierweise

    Hentschel, Walter, "Fink, Johann" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 160 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11583852X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA