• Leben

    Suckow: Friedrich Wilhelm Ludwig S., Arzt und Naturforscher, als Sohn des Professors der Physik Georg Adolf S. (s. o. S. 105), und Neffe von Wilhelm Karl Friedrich S. (s. o.), zu Heidelberg 1770 geboren, studirte und erlangte in seiner Vaterstadt die Doctorwürde 1813 mit der Inauguralabhandlung „Myologiae insectorum specimen, de astaco fluviatili“, einer Arbeit, in der er bereits seine große Vorliebe für diesen Zweig der vergleichenden Anatomie bekundete. S., der als Professor der Naturwissenschaften und Custos am Museum zu Mannheim am 21. Juni 1838 starb, hat sich besonders durch seine schönen Arbeiten auf dem Gebiete der Entomologie bezw. der Osteologie der Walfische einen Namen gemacht. Wir führen davon an: „Anatomisch-physiologische Untersuchungen der Insecten und Krustenthiere“ (auch u. d. T.: „Naturgeschichte der Insecten“ Bd. 1, H. 1, Heidelberg 1819, nebst 11 Kupfern); „Concrementa calculosa im Darmcanale der Wirbelthiere“ (Badische Annalen der Heilk. II. 1824); „Ueber den Winterschlaf der Insecten“ (Heusinger's Zeitschrift f. organ. Physik I. 1827); „Ueber die Respiration der Insecten, insbesondere über die Darmrespiration der Aeschna grandis“ (ebda. II. 1828); „Ueber Geschlechtsorgane der Insecten“ (ebda.); „Ueber die Verdauungsorgane der Insecten“ (ebda. III. 1828) u. s. w.

    • Literatur

      Vgl. Callisen's med. Schriftstellerlexikon XIX, 8 und XXXII, 476.

  • Autor/in

    Pagel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pagel, Julius Leopold, "Suckow, Friedrich Wilhelm Ludwig" in: Allgemeine Deutsche Biographie 37 (1894), S. 106-107 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd104368667.html#adbcontent

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