Lebensdaten
zwischen 1370 und 1390 bis nach 1449
Beruf/Funktion
Osnabrücker Domvikar
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 104241861 | OGND | VIAF: 54580149
Namensvarianten
  • Suhof, Albert
  • Suhovius, Albert
  • Kuel, Albert (nach dem Wappen)
  • mehr

Zitierweise

Suho, Albert, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd104241861.html [24.10.2020].

CC0

  • Leben

    Suho: Albert S. (Suhovius, Suhof), oder, wie er sich nach seinem Wappen (drei Keulen) auch nennt: Kuel, Kuyl, wurde zwischen 1370 und 1390 geboren, war Domvicar und Official des Dompropstes in Osnabrück und muß bald nach 1449 gestorben sein. Im J. 1434 hielt er sich als Vertreter des Capitels St. Johann-Osnabrück in Basel auf. S. schrieb: 1. „Speculum futurorum temporum“, 1428, gedruckt in Paris 1513 und in Köln 1528. Das Buch schildert die Verfolgungen, welchen die Geistlichkeit zu allen Zeiten ausgesetzt war und die Strafen, welche die Tyrannen treffen. Für die Beispiele aus der Kaisergeschichte benutzte er die Chronik des Martin von Troppau. 2. „Abecedarium“, 1434 vollendet. Es enthält nach F. Runge (Mittheilungen d. V. f. Osnabrückische Geschichte 16, S. 173 ff.) einen kurzen Inbegriff der Religion. 3. „Commentarius in hymnum 'Lauda Sion Salvatorem'". 4. „Commentarius in hymnum 'Ave maris stella'“. Letztere beiden Schriften, die Hamelmann, wie er in der Opera genealogico-historica S. 216 sagt, noch in drei Exemplaren kannte, sind jetzt nicht nachzuweisen.

  • Autor/in

    Jellinghaus.
  • Empfohlene Zitierweise

    Jellinghaus, Hermann, "Suho, Albert" in: Allgemeine Deutsche Biographie 54 (1908), S. 634 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd104241861.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA