Lebensdaten
1811 bis 1848
Sterbeort
Wurzen
Beruf/Funktion
Dichter ; Historiker
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 100813984 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Haltaus, Karl Ferdinand
  • Haltaus, Carl
  • Haltaus, Carl Ferdinand
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Orte

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Zitierweise

Haltaus, Karl Ferdinand, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100813984.html [25.02.2020].

CC0

  • Leben

    Haltaus: Karl Ferdinand H., Historiker und Dichter, geb. zu Großengottern in Thüringen am 1. November 1811, gest. in Wurzen am 31. Juli 1848, bezog 1832 die Universität Leipzig, und wirkte vom J. 1835 an als Lehrer der Geschichte an der Thomasschule zu Leipzig. In Wurzen hielt er sich in dem Hause seines Stiefvaters, des Mädchenlehrers J. Ch. Gründer auf, als ihn an der Schwelle des männlichen Alters der Tod ereilte. Von der Vielseitigkeit seiner Studien geben Zeugniß seine Ausgaben des „Theuerdank“ (1836) und des „Liederbuchs der Clara Hätzlerin“ (1840) und andererseits (neben den sonstigen von ihm verfaßten historischen Schriften, besonders seinen historischen Lehrbüchern) eine „Geschichte Roms vom Anfange des ersten punischen Krieges bis zum Ende des punischen Söldnerkrieges“, von welcher 1846 ein erster Band veröffentlicht ward. Zur vierten Säcularfeier der Buchdruckerkunst gab er ein „Album deutscher Schriftsteller“ (1840) heraus. Seine „Geschichte des Kaisers Maximilian I.“, (zuerst 1850) erschien in neuer Ausgabe 1865; seine Gedichte 1844 und in zweiter Auflage 1845.

    • Literatur

      Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrgang 26. Th. 2. S. 1078. Brümmer, Dichter-Lexikon Bd. 1. S. 310 f. und Nachtrag. S. 67.

  • Autor/in

    F. Schnorr von Carolsfeld.
  • Empfohlene Zitierweise

    Schnorr von Carolsfeld, Franz, "Haltaus, Karl Ferdinand" in: Allgemeine Deutsche Biographie 10 (1879), S. 453-454 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100813984.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA